Am Ostermontag waren sich nach der ersten Prüfung des Kölner Saisonauftakts, einem Maidenrennen für den Derbyjahrgang über 2200 Meter, vermutlich alle Vollblutfans einig, dass der Sieger Isidor sich bereits nach seinem ersten Start das Prädikat „Derbypferd“ verdient hat, nachdem sich der Adlerflug-Sohn bei seinem Debüt diese Maidenprüfung mit atemberaubenden Speed geholt hatte.
RaceBets reagierte prompt und kürzte den Kurs des dreijährigen Schlenderhaner Adlerflug-Sohnes aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho drastisch auf 120:10. Inzwischen hat man ihn wieder auf 150:10 angehoben, sodass der Schlenderhaner gemeinsam mit Liberry Gold und Shimrano ein Derby-Wettmarkt-Favoritentrio bildet (Zum Langzeitmarkt). GaloppOnline wollte knapp eine Woche nach dem Sieg des neuen Derbyfavoriten wissen, welche Route sein näheres Umfeld für den mutmaßlichen Crack vorsieht.
„Wir werden mit Isidor die Adlerflug-Route gehen. Er wird zunächst am Pfingstmontag den 25.Mai im Hannoveraner Derby Trial in der Listenklasse weitermachen. Er hat sich am Ostermontag noch sehr dumm und unreif angestellt, aber dadurch, dass Isidor aus hinteren Regionen noch zu einem leichten Erfolg gekommen ist, hat er richtig dazu gelernt. Filip meinte, als er ihn einmal aufgemuntert habe, um ihn auf den Ernst der Situation aufmerksam zu machen, habe Isidor direkt in den höheren Gang geschaltet. Es sei ein Gefühl gewesen, als ob die gegnerischen Pferde angehalten worden wären“, teilte Schlenderhans Gestütsmanager Gebhard Apelt auf Nachfrage mit (Zum Video).
Bleibt abzuwarten, ob die siebenwöchige Pause für ein erst einmal geprüftes Pferd nicht doch zu lang ist und ein zweiter Start bis zum Blauen Band nicht von Vorteil sein könnte. Adlerflug enttäuschte vor acht Jahren nach seinem Bremer Karfreitags-Maidensieg am 1.Mai-Feiertag als Sechster in einem Mülheimer Listenrennen. Doch nach seinem darauffolgenden Sieg im Hannoveraner Derby Trial war er auf auf dem Weg zu seinem Hamburger Derby-Triumpf nicht mehr aufzuhalten.










