Nachdem ein Pferd nach der Rückkehr aus Dubai positiv auf Druse getestet worden ist, herrscht höchste Alarmstufe in Newmarket.
Trainer Marco Botti bestätigte, dass das Pferd, bei dem er darum gebeten worden sei dessen Namen nicht zu nennen, zwar nicht seinen Hauptstall-Bereich betreten habe, aber mit einem anderen Pferden zusammen zurück nach England geflogen sei, was sich seitdem in seinem Übergangs-Stall befände. Dieses Pferd und alle anderen in diesem Bereich würden nun solange getestet, bis er sicher sein könne, das sich kein Pferd angesteckt habe. Bislang seien alle Tests negativ.
Botti sagte, dass das positiv getestete Pferd eine Meile enfernt von seinem Stall ins Pre-Trainig gegangen wäre. „Ich isoliere immer alle Pferde für einige Wochen, wenn sie aus dem Ausland kommen, um 100 Prozent sicher zu gehen, dass sie nichts haben. Es tut mir leid, aber das ist eben die Gefahr, wenn man mit Pferden ins Ausland reist. Ich möchte betonen, dass es kein Problem in meinem Hauptstall gibt, wo die Pferde untergebracht sind, die aktuell starten, weil diese nie in Kontakt mit den betroffenen Pferden gekommen sind.
Mark Tomkins, der Chef des Newmarket Trainer-Verbandes, meinte, dass es keine Panik unter den Trainern in Newmarket gebe. „Die Trainer wissen genau, dass der Ausbruch so einer Krankeit den Zusammenbruch der Rennen bedeuten könnte. Aber solange kein Pferd auf den betroffenen Hof geht und die Quarantäne-Vorschrifetn eingehalten werden, wird es keinen Ärger für Newmarket geben.“
Es ist der erste Ausbruch von Druse in Newmarket seit 2009. Die Krankheit ist hoch infektiös, schwächt die Atemwege und die Symptome sind Fieber, nasaler Ausfluss, Schwermütigkeit, Probleme mit der Futteraufnahme und manchmal Abzesse im Nacken- und Kopfbereich. Sie ist ansteckend über Körperkontakt, nicht über die Luft und kann tödlich enden.













