„Wir fangen natürlich direkt mit einem richtigen Gruppe-Rennen an“, so Andreas Löwe am Mittwoch gegenüber der „Sport-Welt“. Und in der Tat, die Prüfung, die sich der Kölner Trainer für seinem im Großen Dallmayr-Preis zum Gruppe I-Sieger avancierten Lucky Lion zum Aufgalopp in die Saison herausgesucht hat, hat es in sich.
Doch verstecken braucht sich der vierjährige High Chaparral-Sohn aus dem Besitz des Gestüts Winterhauch, der unter Ioritz Mendizabal am Ostermontag in Longchamp in den zur Gruppe II zählenden Prix d‘Harcourt (130.000 Euro) über 2000 Meter geht, bestimmt nicht. Gutes Tempo würde seine Chancen in den oft moderat gelaufenen französischen Rennen erhöhen. Es ist ein Klasse-Feld, welches sich andeutet. Allen voran steht Vorjahressieger Smoking Sun aus dem Stall von Pascal Bary, der mit diesem Erfolg bereits bewiesen hat, dass er früh zur Hand ist, aber auch sein damaliger runner up, Norse King, ist wieder mit von der Partie.
Weitere Gegner sind für Lucky Lion, der Ende Mai im Prix d‘Ispahan an den Start kommen soll, mit Sicherheit der von Andre Fabre für Godolphin trainierte Fractional, der mit dem Prix Montjeu, in dem er Fünfter zum späteren Dubai Turf-Sieger Solow wurde, bereits einen Start im Bauch hat. Wie Lucky Lion wird der dreifache Gruppe I-Sieger Al Kazeem sein Jahresdebüt geben. Auch Freddy Heads Free Port Lux, Gruppe III-Sieger und Neunzehnter im Prix de L‘Arc de Triomphe erscheint an diesem Tag zum ersten Mal in diesem Jahr auf der Bahn.












