Am Sonntag geht es los. Das White Turf-Meeting auf dem zugefrorenen Moritz-See in St. Moritz im schweizerischen Kanton Engadin. „Optimale Bedingungen“ verspricht der Veranstalter, eine Tatsache, die im vergangenen Jahr nicht gerade vorhanden war.
„Wir erwarten eine schnelle Piste. Es liegt genügend Schnee auf dem Eis, nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Vorbereitungen verlaufen optimal“, sagt White Turf-CEO Silvio Martin Staub. Auch aus deutschen Rennställen war die Resonanz entsprechend. Insgesamt kommen am Sonntag acht in Deutschland vorbereitete „Schnee-Pferde“ an den Ablauf. Das wichtigste Rennen des Tages ist der GP Guardaval Immobilien – Zuoz/Passuger (22.000 Franken, ca. 21.000 Euro) über 1800 Meter, dem traditionell die Rolle des Aufgalopps für den Großen Preis von St. Moritz zukommt.
Aufgalopp zum Grand Prix
Alle acht Kandidaten besitzen noch eine Nennung für den Grand Prix. Und so wird das Rennen am Sonntag auch zu einer ersten Standortbestimmung für Future Security, der den Grand Prix unter der Regie von Christian von der Recke im vergangenen Jahr gewinnen konnte. Mittlerweile wird er von Anthony Middleton in England trainiert. Peter Schiergen schickt in diesem Rennen den für Eckhard Sauren vorbereiteten Marunas in die Partie. Das mit 42.000 Franken (ca. 40.000 Euro) am höchsten dotierte Rennen des Tages ist der H.H. Sheikh Zayed Bin Sultan al Nahyan Listed Cup für die arabischen Vollblüter über die Meile. Regine Weißmeier sattelt mit Madji und Myrtille de Jura zwei Chancen.
Auch ein Skikjöring darf am Eröffnungstag natürlich die fehlen. Peter Schiergen spannt Gestüt Bonas Mombasa vor die Skier. Die Black Sam Bellamy-Tochter, auch bekannt als die „Königin des Engadin“ liebt das Skikjöring, 2013 gewann sie alle drei Rennen dieser Art. Der zweite deutsche Starter in diesem mit 15.000 Franken (ca. 14.000 Euro) dotierten 2700-Meter-Rennen ist Christian von der Reckes Dreamspeed, der im vergangenen Jahr auch schon Erfahrung im Skikjöring sammeln konnte.
Im ersten Rennen gibt es dann noch eine Wiedergeburt einer alten Tradition. „Ganz besonders liegt ihm das zusätzlich in das Programm aufgenommene Hürdenrennen am Herzen, das als erster Lauf zur „World Snow Hurdle Championship“ gilt. Diesen „Preis von Arosa“, der das Meeting von White Turf 2015 eröffnet, bestreiten sieben Kandidaten. Es handelt sich nach 21-jähriger Pause um das mit großer Spannung erwartete erste Hürdenrennen auf dem St. Moritzersee“, heißt es von offizieller Seite.













