Die irische 1000 Guineas-Siegerin Just The Judge (Lot 1852) schaffte am zweiten Tag der Tattersalls Mare Sale mit 4,5 Millionen Guineas den höchsten Preis, der jemals für eine Stute auf einer britischen Vollblutauktion erzielt worden ist.
Der hohe Preis kommt nicht von ungefähr, denn die Lawman-Tochter ist die erste aktive klassische Siegerin, die, abgesehen von Mutterstuten, in den letzten 20 Jahren bei Tattersalls angeboten wurde.
Sheikh Fahad al Thani erhielt für die diesjährige Gewinnerin der EP Taylor Stakes (Gr.I), sowie letztjährige irische Guineas-Siegerin den Zuschlag bei 4,5 Millionen Guineas und kaufte dabei gleichzeitig seinen früheren Mitinhaber, die Sangster-Familie heraus und nahm einen neuen Partner, den China Horse Club, auf.
Nach dem Zuschlag gab Sheikh Fahad-Manager David Redvers der erstaunten Menge, die das Bieteduell um die klassischen Siegerin zwischen Sheikh Fahad und James Delahooke sowie Barry Weisbord gespannt beobachtet hatte zu Protokoll, dass bei Just The Judge die alte Partnerschaft durch eine Neue mit dem China Horse Club abgelöst worden sei. Beide Seiten hätten dasselbe Ziel, nämlich die Stute noch ein weiteres Jahr im Training zu lassen.
Zweithöchster Zuschlag des zweiten, augenscheinlich stärksten Tags der Mutterstuten-Session, waren die 1,8 Miilionen Guineas, die für die Dutch Art-Tochter Ladys First (Lot 1831), Gruppe III-Siegerin in Sandown und mehrfach Black Type-platziert, fällig waren. Die einzige Stute im Katalog, die vom mächtigen Galileo tragend war, ersteigerte Hugo Lascelles. Wie übrigens auch bei Just The Judge, musste sich das Paar Delahooke/Weisbord erneut im Bieteduell um eine der Juwelen der Auktion geschlagen geben.
Der zweite Tag brachte bei 173 verkauften Lots ein Tages-Gesamtergebnis von 29.188.595 Guineas bei einem Durchschnitts-Erlös von 168.720 Guineas und einem Median von 70.000 Guineas.











