Die Saison neigt sich erbarmungslos dem Ende entgegen und auch in Dresden fällt am Mittwoch, dem Buß- und Bettag, der letzte Vorhang in diesem Jahr. Je näher das Ende der Saison kommt desto mehr stehen die Championate im Fokus, gleichwohl bei den Jockeys die Luft bereits seit längerem raus ist und auch bei den Trainern scheint es gelaufen zu sein.
Spannung bietet dagegen noch das Züchterchampionat. Das Gestüt Etzean trennen von seinem Verfolger, dem Gestüt Görlsdorf, nur 8.455 Euro und im zur Listenklasse zählenden J.J. Darboven Herbstpreis bietet sich den Görlsdorfern die große Chance die Führung zu übernehmen. In ihren Farben startet die Siegerin des Prix Chloe Wunder. Ein Wunder braucht es für die Adlerflug-Tochter nach Normalform nicht, um in diesem Rennen, in dem mit Runaway, Superplex und Born To Run drei weitere Gruppe-Sieger an den Start kommen, zu gewinnen (Zum Langzeitmarkt). Letztgenannter Born To Run ist im Übrigen auch vom Gestüt Görlsdorf gezogen und kann weitere wichtige Punkte für seine Zuchtstätte einfahren.
Weitere Höhepunkte der Dresdener Karte sind das Zweijährigen-Rennen über weite 1900 Meter, welches in der Vergangenheit schon von einigen sehr guten Pferden, wie zum Beispiel Scalo, gewonnen wurde. Das wertvollste Handicap über 1900 Meter ist ein Ausgleich III und in der Wettchance des Tages werden in der Viererwette garantiert 10.000 Euro ausgeschüttet.













