„Es war ein tolles Erlebnis und eine sensationelle Erfahrung. Ich bin froh, dass ich an diesem Wettbewerb für Deutschland teilnehmen durfte und zudem ein Rennen gewinnen konnte“, fasst Jockey Andreas Helfenbein sein Südafrika-Wochenende gegenüber GaloppOnline.de zusammen. Auf den Rennbahnen Turffontein am Samstag und Kenilworth am Sonntag hatte Helfenbein an der International Jockeys Challenge teilgenommen.
Und besser als für Helfenbein und sein Team hätte der Wettkampf gegen die Südafrikaner gar nicht beginnen können. Gleich im ersten Wertungsrennen ein Triumph des Deutschen. Mit dem fünfjährigen Luala gewinnt Helfenbein ein mit 100,000 ZAR dotiertes 2,000 Meter-Rennen (Zum Video). Und das zur Sensations-Quote von 325:10. „Da waren alle ziemlich überrascht. Das war schon ein toller Auftakt, gleich mit dem ersten Ritt in Turffontein ein Sieg“, so Helfenbein.
Doch bei diesem Highlight blieb es dann auch. Denn sowohl die weiteren Helfenbein-Ritte am Samstag als auch seine vier Auftritte am Sonntag in Kenilworth blieben ohne Erfolg gekrönt. Ohnehin hatte sein gesamtes Team gegen die Heimmannschaft wenig zu bestellen und verlor den Wettkampf haushoch.
Bereits nach Tag 1 führte Südafrika mit 255 zu 152 Punkten, am Ende hatten sie 547 Punkte während es das „Helfenbein-Team“ auf 288 Punkte brachte. An Helfenbeins Seite ritten die Engländer Jamie Doyle (als Kapitän) und Adam Kirby, der Franzose Gregory Benoist, der Ire Martin Harley und der türkische Jockey Yasin Pilavcilar.
Das siegreiche Heim-Team wurde von S‘manga Khumalo angeführt, dessen erfolgreiche Mitstreiter Piere Strydom (gewann am Sonntag zwei Wertungsläufe), Anthony Delpech, Richard Fourie, Bernard Fayd Herbe und Muzi Yeni waren. Anthony Delpech siegte in der Einzelwertung, gewann allein drei der acht Wertungsläufe.













