Nach seinen starken Leistungen in Auktionsrennen war der von Markus Klug für das Gestüt Wittekindshof trainierte Zweijährige Event Mozart als 15:10-Favorit in das über 1400 Meter führende Maidenrennen für die Youngster im Krefelder Stadtwald gegangen. Doch wieder einmal spielte der Amadeus Wolf-Sohn nur die zweite Geige, denn er wurde auf der Linie von der Lokalmatadorin Neve (22:10) aus dem Stall von Mario Hofer abgefangen, die nach Zielfotoentscheid einen Kopf-Vorteil vor dem Klug-Schützling hatte. Die von Steffi Hofer gerittene Tertullian-Tochter des Gestüts Niederrhein kam ebenfalls mit guten Formen aus besseren Zweijährigenrennen.
Einziger Aktiver, der sich über mehr als einen Sieg freuen durfte, war am Sonntag der hannoversche Trainer Paul Harley, für den zunächst All Summer Long (Andrasch Starke) den Ausgleich III über 2200 Meter gewann, und dann auch noch die Dreijährige Kiss me Kate (Francisco Da Silva) im Ausgleich II über 2050 Meter punktete. Interessant; beide Stuten stammen von Shirocco.
Nicht getroffen wurde in der „Wettchance des Tages“ die Viererwette, denn den Einlauf More Than Honey (Peter Schiergen/Vinzenz Schiergen) – Belus – Variety Show – Keyana hatte kein Wetter richtig vorhergesagt. In der Dreierwette gab es auch noch stolze 86 463:10. Ganz in der Hand der niederländischen Gäste war das einleitende Araberrennen, denn in der 17000 Meter-Prüfung landeten mit Prada T (Gerard Zoetelief/Jozef Bojko), Fareedha und Nabukko drei Pferde von dort auf den ersten drei Plätzen.
Das Jagdrennen gewann der von Manfred Weber trainierte Ichor, der unter Chris Timmons als 30:10-Chance leicht gegen den Mitfavoriten Good Prince gewann, hinter dem Coyaique Dritter wurde. Die favorisierte Indian Sun wurde bereits am zweiten Sprung reiterlos, Champion Cevin Chan, der noch am Samstag in Mailand ein Rennen gewonnen hatte, musste hart zu Boden. „Es geht ihm gut, er hat zu mir gesagt, es sei alles in Ordnung,“ sagte Trainer Pavel Vovcenko erleichtert ca. 15 Minuten nach dem Rennen.
Der Besuch von 7500 Rennsportfreunden sorgte genau wie der Umsatz, der sich nach den neun Rennen sich auf 202.415 Euro belief, für sehr zufriedene Mienen im Vereinssekretariat.











