Down Under ist in deutscher Hand. Spätestens seit dem Sieg von Protectionist im Melbourne Cup am Dienstag weiß Australien, was die deutsche Vollblutzucht kann. Und als ob das nicht genug wäre, setzte gleich der nächste deutsch gezogene Galopper Down Under ein Ausrufezeichen.
Nach dem Sieg von Protectionist startete mit Le Roi ein Ex-Deutscher in seiner neuen Heimat und triumphierte auf Gruppe III-Parkett in Flemington. Am Samstagmorgen um 5:00 Uhr deutscher Zeit gewann der fünfjährige Areion-Sohn die mit 300.000 Australischen Dollar dotierten Queen Elizabeth Stakes über 2.600 Meter.
Le Roi, der aus der Erfolgszucht von Marlene Haller stammt und dem Super-Lauf von Areion (klicken Sie auf den Namen Areion und gelangen Sie zu seiner Präsenz bei Stallions-Online und finden Sie Alles Wichtige über ihn) in den letzten Wochen noch getopt hat, wurde vom australischen Spitzenjockey Damien Oliver geritten, als Trainer zeichnet Tony McEvoy. Und weil das alles noch nicht genug ist, belegte mit Big Memory ein weiteres deutsches Pferd Rang drei. Der Duke of Marmelade-Sohn wurde von Klaus Hofmann ebenfalls in Deutschland gezogen.
Für Le Roi, der bereits seit Anfang 2012 Down Under trainiert wird, war es der sage und schreibe 6. Australien-Sieg. Durch eine Sehnenverletzung musste Le Roi zudem noch fast eine ganze Saison aussetzen. Le Roi ist Halbbruder des zweifachen Gruppesiegers Limario und Halbbruder des Listensiegers Limatus. Am Samstag verdiente Le Roi 180.000 Australische Dollar. Bei der BBAG wollte ihn damals für 4.000 Euro Keiner haben.
Wahnsinn, diese Deutschland-Form Down Under. Wir freuen uns auf die nächsten Ex-Deutschen, die in Australien an den Start gehen und sagen: Hut ab, Frau Haller.













