Grupperennen ohne Andreas Schütz. Das gab es in Deutschland eigentlich gar nicht. Als der Kölner noch in Weidenpesch trainierte, war er eine feste Größe in den Highlights der Szene. Vor allem für das Deutsche Derby gab es keinen besseren als diesen Mann: Andreas Schütz. Doch seit seinem Abgang nach Hong Kong ist es ruhig um den Deutschen geworden.
Nachdem er in Asien gut vom Start kam und mit Good Ba Ba sogar mehrfach auf Gruppe I-Level zuschlagen konnte, wurde es nach dem Abgang seinen Stall-Stars die letzten Jahre immer ruhiger um das Sha Tin-Quartier von Schütz. Vor allem die besseren Rennen gehen in Hong Kong meist ohne Schütz ab.
Umso erfreulicher, dass es am Sonntagmorgen in Sha Tin endlich mal wieder einen Gruppesieg für Andreas Schütz zu verzeichnen gab. Um 9:05 Uhr deutscher Zeit triumphierte der vierjährige Dylan Thomas-Wallach Packing Llaregyb in der „The Sa Sa Ladies’ Purse“, einer Gruppe III-Prüfung über 1.800 Meter dotiert mit 2,75 Millionen Hong Kong-Dollar, was umgerechnet rund 270.000 Euro entspricht.
Im Sattel der 62:10-Chance (auf Platz zahlte das Pferd 20:10) saß der Italiener Mirco Demuro, der in Deutschland bestens bekannt ist und in diesem Jahr mit der Lord of England-Tochter Feodora den Preis der Diana in Düsseldorf gewinnen konnte.












