Am Dienstag startet der in Besitz von Australian Bloodstock und Narola Stables stehende Protectionist im Melbourne Cup. Andreas Wöhler, der Trainer des Monsun-Sohnes, ist bereits „Down Under“ bei seinem Crack.
Die letzte Arbeit für den „Cup“ ist absolviert und der Ravensberger Trainer ist mehr als zufrieden mit dem Vierjährigen, der als einer der Favoriten auf den Sieg gilt.
Isabel Mathew ist für die Sport-Welt in Australien vor Ort und traf Andreas Wöhler zum Gespräch.
Der Donnerstag war ein wichtiger Tag für Protectionist im Hinblick auf den Melbourne Cup.
Ja, es war ein wichtiger Tag, da er seine finale Arbeit gegangen ist. Er hat sie gut absolviert und ich bin sehr zufrieden. Jetzt steht nur noch der letzte tierärztliche Check an.
Es sieht so aus, als hätte er sich in Australien weiter verbessert?
Seit er hier ist, geht es ihm richtig gut. Es gab in der Zeit keine Rückschläge. Die Leistung in den Herbert Power Stakes vor gut drei Wochen war gut und seitdem hat er sich noch verbessert. Ich könnte mit seinem Zustand nicht glücklicher sein. Er hat das Vorbereitungsrennen gebraucht.
Wie selbstbewusst gehen Sie in den Melbourne Cup?
Mit dem Gewicht, welches Protectionist zu tragen hat, bin ich sehr zufrieden. Er wurde gut gehandicapt für das Rennen.
Mit welcher Taktik gehen Sie in das Rennen?
Protectionist besitzt für gewöhnlich einen schönen Speed, aber die Rennen hier in Australien werden ein wenig anders gelaufen als in Europa. Wir hoffen auf ein gleichmäßig gelaufenes Rennen am Dienstag.
Warum haben Sie sich für Ryan Moore entschieden?
Ryan Moore reitet nicht sehr oft für mich, aber er hat Novellist im Grand Prix de Saint-Cloud zum Sieg geritten. Als wir hier in Australien ankamen, war Ryan Moore die erste Person, die ich angerufen habe. Natürlich war nicht direkt klar, dass er für mich reiten kann, denn Sir Michael Stoute wollte mit Estimate starten, aber dann sagte er uns zu. Er kommt am Dienstagmorgen aus den USA zurück.
Mögen Sie den australischen Rennsport?
Der Rennen hier sind nicht mit denen in Europa zu vergleichen. Aber hier auf den Bahnen herrscht eine großartige Atmosphäre, die ich sehr liebe. Es ist mein erster Melbourne Cup, aber ich war schon hier mit Silvano, der 2001 Vierter in der Cox Plate wurde. Jeder will natürlich den Melbourne Cup gewinnen. Es ist ein großartiges Rennen, und das ist der Grund, warum wir jetzt hier sind.
Wer sind die größten Gegner am Dienstag?
Ich denke, die größte Gefahr geht von unserem Boxennachbarn im Quarantäne-Zentrum aus. Admire Rakti. Er hat mich im Caulfield Cup beeindruckt. Ich habe auch Fawkner gesehen und denke, dass auch er ein sehr gutes Pferd ist. Gleiches gilt für Lucia Valentina. Ein Pferd, welches im Caulfield Cup super gelaufen ist, ist übrigens Araldo, den ich als Dreijährigen trainiert habe.












