Nur ein Deutscher bei der Arqana Arc-Sale verkauft

Vier deutsche Pferde kamen am Samstagabend bei der Arc Sale der französischen Auktionsgesellschaft Arqana in den Ring. Doch nur einer aus diesem Quartett wurde verkauft. Dabei handelt es sich um Eckhard Saurens Stillman. Der dreijährige Hengst aus dem Stall von Mario Hofer, immerhin einer der Top-Zweijährigen der Saison 2013, ging für 145.000 Euro nach Frankreich. Als Letzter die Hand oben hatte dabei der in Marseille arbeitende Trainer Patrick Khozian.


Die anderen drei deutschen Angebote wurden allesamt zurückgekauft. Stillmans Stallgefährte Nordico für 370.000 Euro, der bei Michael Figge stationierte Karltheodor für 90.000 Euro, und der zweijährige Aspasius aus dem Stall von Karl Demme für 38.000 Euro. Einen neuen Besitzer fanden dagegen die Plersch-Pferde Mr Pommeroy und Linngaro, die beide von Anthony Stroud Bloodstock erworben wurden. Mr Pommeroy für 250.000 Euro, Linngaro für 90.000 Euro.


Topseller der Auktion war Katalog-Nr. 16, denn das war kein Geringerer, als der dreijährige Auvray, der am Mittag für Trainer Elie Lellouche noch den Prix Chaudenay (Gr.II) in Longchamp gewonnen hatte. Der Steher war Michael Wallace vom China Horse Club 800.000 Euro wert. Wallace hatte sowieso die Spendierhosen an, denn erwarb mit der dreijährigen Crisolles, die wie Auvray von Le Havre stammt und wie Auvray Gerard Augustin-Normand gehörte, auch das zweitteuerste Pferd. 720.000 Euro legte er für die Stute hin, die am Sonntag zum Aufgebot des Prix de l’Opera zählt und zuletzt Zweite zur Prix de Diane-Siegerin Avenir Certain im Prix de la Nonette (Gr.II) in Deauville war.


Und auch für den dritthöchsten Preis war Wallace verantwortlich, als er für 600.000 Euro den dreijährigen Listensieger Orbec erwarb. Interessant. Wie die beiden teuersten Pferde heißt auch hier der Vater Le Havre und der ehemalige Besitzer Gerard Augustin-Normand. Mit den verhältnismäßig günstigen Burnt Sugar (2j., 350.000 Euro) und Jiayuguan (3j., 200.000 Euro) schlug Wallace zwei weitere Male zu, am Ende hatte er für die fünf Pferde also 2.670.000 Euro ausgegeben, war damit natürlich der größte Käufer der Auktion, die als voller Erfolg angesehen muss, denn von 37 Pferden, die letztlich angeboten wurden, wurden 24 für insgesamt 6.435.000 Euro verkauft.


Im Vorjahr waren bei der gleichen Auktion 29 von 49 angebotenen Pferden verkauft worden, für insgesamt 5.233.000 Euro. Gestiegen ist damit auch der Median-Preis von 125.000 Euro im Vorjahr auf 200.000 Euro in diesem Jahr. Einen neuen Besitzer fand auch der Zukunftsrennen-Sieger Vitron Spirit, der der MAB Agency 450.000 Euro wert war. Einer der absoluten Toppreise erzielte auch der aus dem Besitz des Aga Khan angebotene Dreijährige Behesht, der für 525.000 Euro vom irischen Spitzentrainer Dermot Weld ersteigert wurde.


 

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