Sieben Pferde werden am Sonntag in den zur Gruppe III zählenden Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf (55.000 Euro) über 1700 Meter an den Start gehen, wobei der von Waldemar Hickst trainierte Vorjahressieger Zazou unter Alex Pietsch hier das zu schlagende Pferd sein sollte (Zum Langzeitmarkt).
Im Preis der Sparkassen Finanzgruppe (Gr. III) über 2000 Meter in Iffezheim wurde der siebenjährige Shamardal-Sohn zuletzt Dritter zu Siegerin Nausica Time und Nuntius. Auf der 300 Meter kürzeren Strecke ist Zazou eindeutig stärker einzuschätzen. Auch Ferdinand Leves Felician müsste nach jüngsten Formen vorne mitmsichen können und dann auch die Partie gegen Nordico, zu dem er nun nur noch ein halbes Kilo ungünstiger steht (in München waren es zwei Kilo), drehen. Internationale Note erhält die Prüfung durch die Teilnahme des Engländers Boomshackerlacker und des Franzosen Peace At Last, der im vergangenen Jahr das Mehl-Mülhens-Rennen in Köln gewinnen konnte in dem Boomshackerlacker Fünfter wurde.
Im Rahmenprogramm sticht ein Ausgleich I über 1400 Meter hervor. Mario Hofers Smoke on the Water, einer der besten Zweijährigen des letzten Jahres in Deutschland, wird nach vier Starts in Frankreich erstmals in dieser Saison auf einer deutschen Rennbahn an den Start kommen und bei den Zweijährigen gibt die von Peter Schiergen für das Gestüt Ammerland trainierte und fantastisch gezogene Light the Stars, eine Sea The Stars-Tochter aus der Gruppe-Siegerin Lady Vettori, ihr Lebensdebüt. Der erste Start auf dem Grafenberg ist um 14 Uhr, insgesamt werden am Sonntag acht Rennen entschieden. Mehr zum Renntag entnehmen Sie der nächsten „Sport-Welt“.













