Von dem Tertullian-Sohn Russian Bolero hatte Trainer Andreas Wöhler stets eine hohe Meinung. Doch diese konnte der Hengst nie so ganz rechtfertigen, auf der Flachen blieb der Dreijährige sieglos, im Deutschen Derby kam der Bruder des mehrfachen Gruppesiegers Russian Tango auf den 13. Platz. Nachdem ihm Anfang August in Frankfurt der Abschied aus der Maidenklasse einmal mehr nicht gelang, verkaufte ihn Besitzer Atti Darboven nach England.
Dort wird er nun von David Bridgwater trainiert und hat ein neues Betätigungsfeld im National Hunt-Sport gefunden. Und für diesen scheint der Fuchs durchaus talentiert zu sein, denn am Sonntag konnte er bei seinem Debüt über Sprünge gleich gewinnen. Unter Tom Scudamore siegte er als 27:10-Favorit in einem mit 7.000 Pfund dotierten Hürdenrennen über 3200 Meter in Plumpton überlegen mit sieben Längen Vorsprung. Dabei setzte sich der ehemalige Wöhler-Schützling gegen elf Konkurrenten durch.










