Bei den Zweijährigen gab es in Dortmund, wie bereits am Tag zuvor in Hoppegarten, einen Sieg für den Ravensberger Stall von Andreas Wöhler, als sich der vom Trainer selbst gezogene Areion-Sohn Incantator (44:10) unter Eduardo Pedroza mit viel Kampfgeist gegen den Ittlinger Areo behaupten konnte. Beide hatten sich weit vom Drittplatzierten Lips Areios abgesetzt, während der stärker beachtete Sottovento nie im Rennen war.
Ein erfolgreiches Comeback nach einer kleinen Pause gab der Ittlinger Dreijährige Stanley im Ausgleich II über 1750 Meter. Unter Eduardo Pedroza setzte sich der von Andreas Wöhler trainierte Pivotal-Sohn leicht gegen Island Storm und Kalahari Soldier durch, womit drei Dreijährige auf den ersten drei Plätzen lagen. Nun könnte Stanley seinen nächsten Start auf Gruppe-Parkett absolvieren. Sieg Nummer drei für Eduardo Pedroza war dann mit Stefan Richters Königsadler im Ausgleich III fällig.
Mit einer Riesenüberaschung endete die Wettchance des Tages, der Ausgleich IV über 2400 Meter, als sich die am Platz von Reiner Werning trainierte Lokalmatadorin Tivoli unter Sohn Pascal Jonathan Werning als 177:10-Außenseiterin überlegen mit fünf Längen Vorsprung gegen den 1232:10-Außenseiter Quantum of Solace gewann. In der Zweierwette gab es dabei 23 353:10. Mit Avio und La Grassetta auf den Plätzen drei und vier wurden weder die Dreier- noch die Viererwette getroffen. Es dürfte einer der letzten Sieger des Dortmunder Trainers gewesen sein, denn in der nahen Zukunft soll sein Sohn Pascal Jonathan den Stall übernehmen. 6.000 Besucher sorgten trotz des schlechten Wetters für gute Stimmung.










