103:10 lautete die Siegquote von Nausica Time im ersten Gruppe-Examen, dem mit 55.000 Euro dotierten Preis der Sparkassen Finanzgruppe (Gruppe III) über 2000 Meter, bei der Großen Woche in Iffezheim. Doch damit tat man der vierjährigen Stute von Uwe Zerrath sicher etwas unrecht.
So sah es auch Trainer Sascha Smrczek: „Bereits im Großen Dallmayr-Preis in München hat sich Nausica Time als Sechste sehr gut aus der Affäre gezogen. Mit den Gewichtsvorteilen musste sie einfach eine gute Chance haben. Andreas Helfenbein kennt das Pferd noch von einem Start in Hamburg.“
Somit konnte Nausica Time auch Revanche an Bermuda Reef und Vanishing Cupid nehmen, die in Hamburg im Almased-Cup vor der Dubawi-Tochter endeten.
Für Andreas Helfenbein war die bisherige Saison von Höhen und Tiefen begleitet. „Das war ganz wichtig“, sagte er erleichtert. Er brachte sein Pferd ganz außen an den Rails und war schon in der Distanz praktisch in Sicherheit.
Nuntius und Zazou, dem Sieger der Prüfung von 2011, belegten die besten Platzierungen. Der Vorjahres-Sieger Polish Vulcano wurde Vierter, während der krasse Außenseiter Ever Strong einen hervorragenden fünften Platz belegte. „Wir hätten gerne gewonnen. Nuntius ist brav gelaufen und steigert sich von Rennen zu Rennen. Vielleicht muss es noch ein wenig weiter gehen“, meinte Trainer Andreas Wöhler.













