Über kein Pferd wird in den letzten Tagen mehr gesprochen als über Sea The Moon. Die Grüchteküche brodelt. Und zwar richtig. In sozialen Netzwerken wird heiß darüber diskutiert, ob der Derbysieger pausieren muss und wie schlimm eine etwaige Verletzung tatsächlich ist. Doch gibt es diese überhaupt wirklich? Wackelt der Superstar tatsächlich für den Grossen Preis von Baden und den Prix de l’Arc de Triomphe.
GaloppOnline.de fragte diese Fragen Besitzer Niko Lafrentz. „Gute Nachrichten von Sea The Moon. Nach seiner verdienten Derby-Pause wurde er in der letzten Woche für einen Tag durchgecheckt, nicht für eine Woche wie geschrieben wurde. Alle Ergebnisse sind da. Er kann in der nächsten Woche wieder sein normales Trainings-Pensum starten‘, so Lafrentz exklusiv gegen GaloppOnline.de.
Der Züchter des Sea The Stars-Sohnes, aus dessen Familie am Samstag in Deauville eine Monsun-Järhlingsstute für 1,2 Millionen Euro verkauft wurde, weiter: ‚Das große Ziel ist der Arc de Triomphe. Ob Sea The Moon zuvor in den „Großen Preis von Baden“ gehen wird hängt auch vom Boden ab, und das entscheidet kurzfristig Trainer Markus Klug in Absprache mit den Besitzern.“
Galt ein Start in Baden-Baden nach dem imponierenden Derbysieg von Sea The Moon als sicher, steht nun zumindest ein Fragezeichen hinter seinem Auftritt in Iffezheim. So viel scheint gewiss zu sein.
Während sich der Kurs von Sea The Moon auf einen Baden-Sieg bei RaceBets nicht maßgeblich änderte (stieg von 15 auf 18:10), fiel vor allem der Kurs auf den Derby-Zweiten Lucky Lion drastisch. Aus 150:10, die es bei RaceBets noch nach seinem Sieg im Dallmayr Preis gab, sind magere 30:10 geworden. Zweiter Favorit für das Gruppe I-Rennen in Baden-Baden war zuvor der wie Lucky Lion von Andreas Löwe traininerte Sirius (Zum Langzeitmarkt).










