Adrie de Vries hat mit dem ‚Team Europe‘, das neben ihm noch aus Lanfranco Dettori und Olivier Peslier (Foto) bestand, am Samstag die Teamwertung beim Shergar Cup in Ascot gewonnen. Der Niederländer konnte zwar kein Rennen gewinnen, war aber mehrfach platziert. Die Einzelwertung um den ‚Silver Saddle‘ entschied Olivier Peslier vor der Kanadierin Emma Jayne Wilson für sich.
Es war sowohl bei den Teams, als auch in der Einzelkonkurrenz eine hauchdünne Entscheidung, denn das ‚Team Europe‘ kam auf 69 Punkte und damit auf einen mehr, als das ‚Team Girls‘.
Peslier erzielte 42 Punkte, Emma Jayne Wilson 40 und Adrie de Vries 24, womit er auf dem vierten Platz landete. Steffi Hofer kam auf 18 Punkte und wurde in der Einzelwertung Sechste.
Im ersten Lauf kam Steffi Hofer mit dem 170:10-Außenseiter Kingsgate Choice auf den siebten Platz. Hier ging der Sieg an das Team ‚Rest of the World‘, für das Craig Williams mit Goldream vor Move in Time und Olivier Peslier erfolgreich war.
Im zweiten Lauf kam Adrie de Vries bei seinem ersten Ritt mit dem Riesenaußenseiter Buckland auf den zweiten Platz. Da auch sein Teamkollege Olivier Peslier als Dritter in der Platzierung war, lief es in diesem Rennen sehr gut für sein ‚Team Europe‘. Gewonnen wurde das Rennen aber von den ‚Girlss‘, für die die Kanadierin Emma Jane Wilson.
Sehr gut lief es für unsere beiden Vertreter beim Shergar Cup im dritten Lauf, denn hier kam Steffi Hofer mit Proud Chieftain auf den zweiten Platz, während Adrie de Vries mit Communicator Dritter wurde. Hier ging der Sieg an das Team Großbritannien/Irland, als Tom Queally mit Seemen gewann.
In Lauf Nummer vier landete Adrie de Vries nur auf dem zehnten Platz. Hier kam Emma Jane Wilson zu ihrem zweiten Sieg.
Im fünften Rennen wurde der ‚Fliegende Holländer‘ dann mit Snow Squall Dritter, während sein Teamkollege Olivier Peslier auf Our Gabrial vor Emma Jane Wilson gewann.
Im sechsten und letzten Lauf kam Steffi Hofer mit dem Mitfavoriten Telmeyd auf den vierten Platz. Nach einem schlechten Start kam die Krefelder Reiterin mit ihrem Pferd zwar angeflogen, doch langte es nur noch zu Platz vier. Wäre sie Dritte geworden, hätte sie für den Sieg des ‚Teams Girls‘ gesorgt, so fehlte bei der Endabrechnung ein Punkt. Das Rennen gewann siegte Richard Hughes für das Team Großbritannien/Irland.










