Protectionist für den Caulfield Cup im Oktober genannt

Am Dienstag wurden die Nennungen für den mit 3,150,000 australischen Dollar (ca. 2,2 Millionen Euro) dotierten Caulfield Cup (Gruppe I) über 2400 Meter veröffentlicht und auf der Liste der 221 genannten Pferde findet sich auch ein in Deutschland trainiertes Pferd. Protectionist (Foto) aus dem Besitz von Dr. Christoph Berglar und bei Andreas Wöhler in Ravensberg in Training könnte tatsächlich am 18. Oktober in „Down Under“ an den Start kommen.

Zuletzt überzeugte der vierjährige Monsun-Sohn bei seinem Sieg im zur Gruppe II zählenden Lucky Speed Hansa-Preis während des Derby-Meetings in Hamburg. Nach einer von Verletzungspech bestimmten Dreijährigen-Saison ist Protectionist auf dem besten Wege noch einiges nachzuholen. Aus der Zucht von Dr. Christoph Berglar stammt auch Ay No Digas, der nach Australien verkauft wurde, und ebenfalls im Aufgebot des Caulfield Cups steht (Zum Langzeitmarkt).

Ebenfalls unter den nominierten Pferden ist sind zwei Ex-Schützlings von Andreas Wöhler. Marco Botti nannte den aus Karlshofer Zucht stammenden Gruppe I-Sieger Seismos und Singing ist ebenfalls im Aufgebot. Weitere genannte Pferde mit deutschen Zucht-Hintergrund sind Hathras aus Fährhofer Zucht, die vom Gestüt Auenquelle gezogene Oriental Lady (beide werden von Kris Lees trainiert), die Ex-Schlenderhaner Ibicenco (Peter Moody) und Almandin (Robert Hickmott), der vom Gestüt Etzean gezogene Pakal (Mick Price) und der von Marlene Haller gezogene Le Roi (Tony McEvoy).

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