Selten zuvor gab es in der Derby-Geschichte solch einen Wirbel um einen Jockey-Wechsel. Christophe Soumillon ersetzt Andreas Helfenbein auf Sea The Moon. Der ständige Partner des Derbyfavoriten darf diesen nicht mehr reiten. Und das, obwohl er sechs Tage vor dem Rennen der Rennen zwei Erfolge auf der Derbybahn feierte. Eine Entscheidung, die in Turf-Deutschland für Empörung sorgte.
Andreas Helfenbein selbst nimmt es sportlich. „Für die Nummer 1 in Europa mache ich Platz. Alles für die Mission Derbysieger Sea The Moon. Für müssen die besten Voraussetzungen für die Mission Mondlandung in Horn schaffen“, so Helfenbein gegenüber GaloppOnline.de (siehe hierzu auch gesonderter Text).
Jetzt meldet sich auch Heike Bischoff-Lafrentz, die für den Sea The Stars-Sohn schon Angebote in Millionen-Höhe ablehnte, zu Wort: ‚Nach dem Renntag am Sonntag in Hamburg musste ich mir als Besitzerin von Sea The Moon, aber auch als Medizinerin, die Frage stellen: „Wird unser Stall-Jockey Andreas Helfenbein nach seinem fürchterlichen Sturz in Frankfurt rechtzeitig zu 100 Prozent fit für das Deutsche Derby?‘
‚Denn das Rennen aller Rennen, das wichtigste in der Geschichte des Gestüts Görlsdorf, ist immer das härteste Rennen des Jahres. Und wir haben alle im Union-Rennen gesehen, dass Sea The Moon noch sehr grün und nicht einfach zu reiten ist.“
„Meine anschließende Entscheidung für den besten Jockey Europas trägt das ganze Team Görlsdorf, auch Andreas Helfenbein. Unser Moonie wäre nicht Moonie ohne seinen Helfie. Dieser wird sein ganzes Wissen über den Hengst an Christophe Soumillon weitergeben und mit uns zusammen in Hamburg fiebern. Von einer Entlassung, wie in Zeitungen zu lesen war, kann keine Rede sein. Andreas Helfenbein ist und bleibt der Görlsdorfer Stalljockey.‘











