Mannheim: Pavel Vovcenkos Indian Sun gewinnt Badenia

Deutschlands höchstdotiertes Hindernisrennen stand am Sonntag auf der Renbahn Mannheim-Seckenheim auf der Karte. Das 111. Grosse Heinrich Vetter-Badenia-Jagdrennen, mit 13.000 Euro dotiert, und über 3600 Meter führend. Und die Besetzung in dieser Traditionsprüfung ließ nichts zu wünschen übrig, denn mit Supervisor, dem Sieger von 2010, Sekundant, der das Rennen 2012 gewonnen hatte, und dem Vorjahressieger River Storm Dancer traten drei Pferde an, die dieses Rennen schon einmal gewinnen konnten.

Doch sie alle hatten keine Chance gegen Deutschlands höchsteingeschätztes Hindernispferd, die von Pavel Vivcenko für den Stall Moorbock trainierte Indian Sun.

Die neunjährige Tannenkönig-Tochter setzte sich unter Champion Cevin Chan als 25:10-Favoritin sicher mit einer Länge Vorsprung gegen den stark endenden Oldie Supervisor durch, hinter dem Secret Edge den dritten Platz belegte.

Auf der Flachen war der Ausgleich II über 1900 Meter das wichtigste Rennen. Hier ging der Sieg durch die von Werner Glanz trainierte, und Tamara Hofer gerittene Bay Vatoria nach München. Die 34:10-Chance behauptete sich gegen Arjen und Fuscano.

Zweimal erfolgreich waren auf der Waldrennbahn Amateur-Championesse Silke Brüggemann, die mit Tadkheer und Ciocco Sam gewann, sowie Maxim Pecheur, der Nabakuk im Steher-Ausgleich IV, und Brio im Ausgleich III über 1400 Meter zum Sieg steuerte.

Letzterer war einer von zwei Siegern für Formtrainer Matthias Schwinn, der anschließend auch noch Nightdance Rose nach der Wettchance des Tages als Siegerin vom Geläuf holen konnte.

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