Trotz einer Pause seit dem Derby 2013 stand der von Jean-Pierre Carvalho für das Gestüt Schlenderhan trainierte Ivanhowe am Sonntag im 79. Gerling-Preis in Köln, dem Gruppe II-Rennen über 2400 Meter, das mit 70.000 Euro dotiert war, in klarer Favoritenrolle. 23:10 notierte der Soldier Hollow-Sohn am Totalisator, als sich die Boxen öffneten.
Und während sein Stallgefährte Iniciar schon früh an der Spitze des Siebenerfeldes (am Morgen waren Nicolosio und Schulz abgemeldet worden) auszumachen war, wartete Adrie de Vries mit dem Vierjährigen im hinteren Teil des Feldes.
Dort ging der Hengst immer gut. Auch noch, als es in die Zielgerade ging. Doch hatte Adrie de Vries ein anderes Problem, denn an der Innenseite war für einen Vorstoß des riesig gehenden Favoriten hinter Iniciar und Sir Lando keinen Platz.
Dem holländischen Topjockey blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis sich die Lücke auftat. An der Außenseite waren in der Zwischenzeit allerdings auch Night Wish und Destor in Angriffsposition.
Etwa 200 Meter vor der Linie ging die Lücke für den Favoriten dann aber auf, und Ivanhowe konnte noch so stark beschleunigen, dass er noch zu einem ungefährdeten Sieg kam (Video ansehen).
Platz zwei sicherte sich an der Außenseite der Grand Prix-Aufgalopp-Sieger Night Wish vor dem sich toll verkaufenden Destor, hinter dem auch Iniciar bei seinem ersten Start auf Gruppe-Level dichtauf blieb.











