Guardini und Guilina haben vorgelegt. Swacadelic soll nachlegen. Und glaubt man den Insidern der Szene, wird er das auch tun. Nach zwei imposanten Dreijährigen-Siegen des wieder auferstandenen Schlenderhan-Stalles sollte Treffer Nummer 3 am Karfreitag um 16:55 Uhr in Bremen eigentlich nur Pflichtsache sein.
Swacadelic soll nicht wirklich schlechter als die beiden ‚G-Bomber‘ des Barons und exzellent auf dem Posten sein. Zu Beginn der Saison wollten Kenner sogar wissen, dass Jockey Adrie de Vries besonders großen Mumm auf den Fuchshengst haben soll und das es sein Derby-Ritt werden wird. Dafür muss Swacadelic am Freitag aber natürlich zunächst einmal Trumpf bedienen!
Der von Jean-Pierre Carvalho vorbereitete Dreijährige (aktuell 250:10 Derby-Chance bei RaceBets) soll auf den Spuren seines Vaters Adlerflug wandeln, der ebenfalls in Bremen seine Maidenschaft ablegte, um später zum Derbysieger aufzusteigen (Zum Langzeitmarkt).
Im vermeintlich bestbesetzten Dreijährigen-Rennen in Sachen Derby des Osterwochenendes treten neben dem bereits einmal gelaufenen Ullmann-Galopper (beim Debüt im November Dritter hinter Andoyas und Firestorm) drei weitere Pferde mit Derby-Ambitionen an.
Von diesen wird der Fährhofer Springbok Flyer (Derbykurs 600:10) aus dem Wöhler-Stall als größter Gegner von Swacadelic gesehen. Der Le Havre-Sohn belegte bei seinem letzten Start immerhin Rang zwei zu Aurelio Real auf Auktionsrennen-Level in München.
Ebenfalls große Hoffnungen hat das Gestüt Görsldorf in Hot Like Mexico (500:10 im RaceBets-Derbymarkt). Der ebenfalls von Adlerflug stammende Hengst aus der Zucht von Sophie Lafrentz debütierte als Vierter in Hannover mehr als ordentlich, hatte dabei ein kaum glückliches Rennen.
Gleiches gilt für das Debüt des Hickst-Vertretes Agenor (500:10), der sich bei seinem Einstand etliche Längen am Start versäumte, danach aber auch nie wirklich in die Partie fand. Will der Medicean-Sohn hier tatsächlich ins Geschehen eingreifen, muss er den schwachen Rennbahneinstand um ein Vielfaches zu steigern wissen.
Alle Augen werden am Karfreitag allerdigs auf Swacadelic gerichtet sein. Sein Vater Adlerflug konnte im Übrigen beim Debüt zweijährig, damals noch unter der Regie von Peter Schiergen, ebenfalls nicht gewinnen. In Deutschlands Rennen der Rennen gewann der Adler dann aber doch. Den Grundstein dafür legte er in Bremen. Das soll nun auch Swacadelic gelingen.












