„Sie werden mich für verrückt halten, wenn ich das jetzt sage, aber sie ist besser, als im letzten Jahr“, sagt Frankie Dettori grinsend. Und diese Ansage sitzt. Denn der bekannteste Jockey der Welt redet über das aktuell beste Pferd der Welt. Dettori spricht über Treve.
Die ungeschlagene Siegerin des Prix de l’Arc de Triomphe. Das ist mal eine Ansage. Seit Dettori diese Woche für einen schnellen Galopp nach Chantilly reiste, kommt er aus dem Schwärmen über die nun vierjährige Motivator-Tochter gar nicht mehr heraus.
„Treve hat sich über Winter noch einmal richtig entwickelt. Früher brummte sie immer direkt, wenn es beim Galopp losging. Heute ist sie relaxter, spart sich die Energie besser auf. Sie hat also, wenn es darauf ankommt, noch mehr Power“, so Dettori, der Treve in diesem Jahr für seinen neuen Boss Sheikh Joan Al Thani bei all ihren Starts reiten soll.
Der Ex-Godolphin Mann weiter: „Sie ist das beste Pferd der Welt und ich kann sogar sagen, sie ist die Beste, auf der ich jemals gesessen habe. Jedes Mal, wenn ich sie reite, habe ich ein großes Lachen auf dem Gesicht, wie ein kleiner Junge am Weihnachtsmorgen.“
Der Mega-Dettori-Mumm brachte die Arc-Wettmärkte in ganz Europa noch einmal in Bewegung und bei den meisten Firmen Englands wird die Stute für eine Titelverteidigung im Bois du Boulogne jetzt schon unter 40:10 gehandelt, teilweise nur noch bei 35:10. Auch bei Deutschlands Branchenprimus RaceBets war diese Woche einige Bewegung in den Wettmärkten um die Wunderstute (Zum Langzeitmarkt).
„Aus Deutschland ist es relativ ruhig geblieben, aber vor allem aus England und Irland kamen zahlreiche Wetten auf unseren Spezialwettmarkt um Treve. Vor allem auf die Prince of Wales’s Stakes kam extrem viel Umsatz, so, dass wir den Kurs von 45 bis auf 28:10 kürzen mussten. Und selbst für einen sicher kurzen Preis auf ein Rennen in Royal Ascot kommt noch weiter Geld. Das ist schon erstaunlich“, so Robin Schneider von RaceBets (Zum Treve-Spezial).
Das Gruppe I-Rennen in Ascot gilt als erstes großes Saison-Ziel von Treve (Zum Langzeitmarkt). Doch im Vordergrund steht ganz klar die Titelverteidigung in Paris. Den Auftakt in das Rennjahr gibt es am 27. April in Longchamp, wenn der Prix Ganay auf dem Programm steht (Zum Langzeitmarkt). Von dort aus soll es über Ascot und noch einmal Paris (Prix Vermeille) in das wichtigste Rennen der Welt gehen.












