Unklarheit herrscht im englischen Turf nach wie vor über die Höhe der Gewinne aus dem am Mittwoch vorgetragenen Wett-Coup. Zwischen 2 und 15 Millionen Pfund soll das Gamble die Buchmacher gekostet haben, mittlerweile tendieren die Schätzungen deutlich stärker in Richtung der unteren Grenze. Ein Sprecher von Paddy Power hatte am Mittwoch 15 Millionen Pfund genannt und von einem der schwärzesten Tage in der Buchmacher-Geschichte gesprochen.
Die Pferde Eye of the Tiger, Seven Summits, Indus Valley und Low Key waren in Schiebewetten kombiniert worden, allesamt zunächst zu großen Außenseiter-Odds. Mittlerweile hat die British Horse Racing Authority (BHA) angekündigt, sich die vergangenen Starts der Pferde, die alle aus langer Pause kamen, einmal genauer anzuschauen.
Dass die möglichen Wettverluste der Buchmacher sich offenbar unterhalb der lange im Raum stehenden zweistelligen Millionensummen bewegen könnte den stärkeren Schutzmechanismen der Branche geschuldet sein. Ein ähnlicher Fall hatte 2010 für Aufsehen gesorgt, bei dem indes aus einer Viererschiebe nur drei Pferde gewannen. Hätten damals alle vier gewonnen, hätten die theoretischen Auszahlungen bei rund 20 Millionen Pfund gelegen. Der Gewinn auf die drei Pferde lag nach der Niederlage des vierten Pferdes bei rund 4 Millionen Pfund, in der Folge gab es lange Rechtsstreitigkeiten, nicht alle Gewinne sollen ausbezahlt worden sein.











