Da in Dubai aus religiösen Gründen nicht gewettet werden kann, gibt es einen internationalen Wettmarkt. Damit Sie diesen in Zukunft noch besser verstehen, haben wir für Sie die Dubai Carnivals der letzten Jahre genau unter die Lupe genommen und werden Ihnen über die kommenden Tage und Wochen interessante Informationen und Statistiken über die Rennen in Meydan anbieten.
Dort werden Sieg-, Platz-, Zweier- und Dreierwetten angeboten. Der offizielle Wettanbieter des deutschen Rennsports, RaceBets, erweitert dieses Angebot um Ita- und Trita- sowie Drillingswetten, deren Quoten wie seit Jahrzehnten üblich jeweils an Hand der Platzquoten errechnet werden.
Nicht zuletzt durch die nirgendwo sonst erreichte große Internationalität der Rennen gibt es nicht selten Überraschungen, die oft besonders in den Kombinationswetten zu riesigen Quoten führen. In Handicaps mit mindestens 16 Teilnehmern gibt es auch noch für das viertplatzierte Pferd eine Platzquote.
Wie auch im Rahmen des laufenden Carnivals geplant, wurden im Jahr 2013 61 Rennen für englische Vollblüter entschieden, zu denen einige interessante Statistiken vorliegen: So gelang im Vorjahr 23 Favoriten der Sieg, was 37,7% ausmachte.
In die Top 3-Platzierung schafften es im selben Zeitraum 36 der kürzesten Pferde im Wettmarkt, die gegenüber 25 unplatzierten somit im Verhältnis 59:41 in der Überzahl waren. Von ihnen standen 13 (21,3%) kürzer als 20:10 auf Sieg, wovon fünf (38,5%) gewannen und zwei (15,4%) unplatziert liefen.
In den 2013 von durchschnittlich 11,83 Starten bestritten 61 Rennen kamen elf große Außenseiter zum Zuge, die jeweils länger als 110:10 standen. Bemerkenswert ist sicher, dass die Zweierwetten beim Carnival 2013 durchschnittlich 1.090:10 zahlten.
In diesem Zusammenhang kann man sich noch einmal vor Augen führen, dass Zweier-Kombis auch mit mehreren Pferden relativ günstig sind. Sechs Starter kombiniert bedeuteten sechs mögliche Sieger und fünf mögliche Zweite, so dass der Wettschein das 30fache des Grundeinsatz kostet. Somit wird die Gewinnzone bereits erreicht, wenn die Zweierwette mehr als 300:10 zahlt.
Die meisten Sieger beim Carnival 2013 hatten ihren vorangegangenen Start auch schon in Meydan absolviert, genau waren es 35 und damit etwas mehr als 57%. Vier Rennen gewann Pferde, die aktuell im englischen Ascot gelaufen waren, gefolgt von jeweils drei, die zuvor in Jebel Ali bzw. in Newmarket an den Ablauf kamen.












