Zu Anfang der Woche antwortete Olivier Peslier auf fünf Fragen der englischen Fachpresse und gab außerdem seinen Tipp ab, wie seiner Meinung nach die Dreierwette im Arc lauten könnte. Der Name Novellist taucht dort nicht auf, der Jockey erwartet seinen Ritt Intello als Sieger, und zwar vor dem japanischen Duo Orfevre und Kizuna.
Einen anderen Sieger zu prognostizieren wäre wohl auch fragwürdig gewesen, explizit zu Orfevre befragt schwingt vielleicht auch eine Portion Zweckoptimismus mit: „Er hat im letzten Jahr nur knapp verloren und das letzte Trial sehr leicht gewonnen. Die Konkurrenz war aber wohl eher zweitklassig. Kizunas Sieg nach der Pause hat mich mehr beeindruckt.“ (Zum Langzeitmarkt)
Zu einem Tipp für das Rahmenprogramm am Arc-Wochenende befragt nennt Peslier zwei Namen: „Ich glaube, dass Frankie Dettori Mumm auf Planteur im Prix Dollar hat. Ich selbst freue mich besonders auf Royalmania im Prix Marcel Boussac. Die Zweijährige hat gut gearbeitet und eine Menge Klasse.“
Die weiteren Fragen drehten sich um Ereignisse des letzten Wochenendes bzw. der letzten Wochen. Nach einem zweijährigen Pferd mit Potential befragt sagt Peslier dem von ihm Ende September beim Debut verwandelten Galiway eine gute Zukunft voraus. Dieser Galileo-Sohn ist von den Wertheimers nach dem Frankel-Rezept aus einer Danehill-Mutter gezogen.
Mit Miss France und Vorda gewannen am Wochenende in Newmarket zwei französische zweijährige Stuten sehr überzeugend. Bevorzugen will Peslier keine der beiden, sondern gibt zu bedenken, dass die beiden Stuten betreffend des Rennverlaufs verschiedene Vorlieben haben und auch deshalb für ihn schwer in Relation zu setzen sind.
Zum Abschluss war dann noch die zuletzt wieder erstarkte Sky Lantern das Thema, deren Chancen Peslier hinsichtlich der Queen Elizabeth II Stakes am 19. Oktober einschätzen sollte: „Sie wird es gegen Hengste und ältere Pferde nicht einfach haben, auch wenn die Zuversicht ihres Teams groß ist.“ (Zum Langzeitmarkt)











