Bei der Bewertung der Chancen in einem Altersgewichtsrennen, wie auch der Prix de l’Arc de Triomphe eines ist, widmen sich die Fachleute immer zuerst der Ausrechnung. Rechnungsfavorit ist der Starter mit dem günstigsten Verhältnis von Rating zu Gewicht. Das wird am Sonntag in Longchamp Novellist sein.
Mit einem International Rating in Höhe von 128 steht die große deutsche Hoffnung drei Punkte über Orfevre, der mit seiner 125 einen Punkt über Al Kazeem an Position zwei eingeschätzt wird. The Fugue mit ihrer 123 ist dann das letzte ältere Pferd in der Spitzengruppe.
Der Engländerin folgt Treve als erstes dreijähriges Pferd, die über eine 121 verfügt und auf Grund ihrer Alters- und Stuten-Erlaubnis fünf Kilogramm weniger als Novellist zu tragen hat. Somit darf sie rechnerisch als die erste Herausforderin des Wöhler-Hengstes betrachtet werden.
Ihr folgen die dreijährigen Hengste Intello, Flintshire und Ruler of the World jeweils mit einer 120. Sie werden mit 56 Kilogramm Gewicht ins Rennen gehen und tragen somit drei Pfund mehr als Treve und sieben Pfund weniger als Novellist.
Der Deutsche, der am Donnerstagmorgen bei RaceBets um fünf Punkte auf 60:10 fiel, wird wie die anderen älteren Hengst 59,5 Kilogramm zu schultern haben und gibt The Fugue als älterer Stute drei Pfund. 58 Kilogramm ist das Gewicht, dass Solemia im Vorjahr als vierjährige Stute zum Sieg trug.
Wie berichtet ist das Rating maßgebend dafür, wer im Falle des Erreichens des 20-Pferde-Starterlimits keine Box bekommt. Nicht in dieser Gefahr sind Going Somewhere (119) sowie Kizuna, Leading Light, Very Nice Name und Camelot jeweils mit einer 118.
Letzterer soll laut wiederholtem Statement seines Trainers nur auf gutem, aber nicht auf gut bis weichem Boden antreten. Da die Wettervorhersage für elastisches Geläuf spricht, darf spekuliert werden, ob Aidan O’Brien ihn am Freitagvormittag überhaupt als Starter angibt.
Das wäre nicht entscheidend für die Teilnahme von Manndawi (117), Ocovango (116), Kingsbarns (116), Joshua Tree (115), Pirika (114) und Meandre (114), denn sie komplettieren die 20 rechnerisch jedenfalls startberechtigten Pferde.
Penglai Pavilion ist mit seiner 113 der erste Nachrücker, denn er hat in diesem Jahr mehr verdient als die ebenfalls mit einer 113 eingeschätze Haya Landa und steht somit vor ihr an 21. Stelle in der Warteschleife. Da Iniciar nicht laufen wird, ist er bereits die Nr. 20.
Neben Haya Landa hoffen noch Yellow and Green und Simon Springers Sahawar darauf, dass sie durch ausbleibende Starterangaben von den rechnerischen Positionen 23 und 24 unter die ersten 20 aufrücken. (Zum Langzeitmarkt)











