Trainer Andreas Wöhler war am Dienstagvormittag der nächste, bei dem die englische Fachpresse im Vorfeld des Prix de l’Arc de Triomphe um eine Wasserstandsmeldung bezüglich seines Starters bat. Novellists Betreuer bekräftigte, dass „es dem Pferd sehr gut geht“ und ging dann ins Detail:
„Er hat am Montag seine Abschlussarbeit zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt. Seit seinem letzten Laufen läuft alles wie geschmiert, so dass wir voller Vorfreude sind. Ich könnte nicht zufriedener mit dem Hengst sein.“
Angesprochen auf den mangelnden Glanz seines letzten Sieges wiederholte Wöhler erneut seine Sicht der Dinge: „Das Rennen hat exakt den gewünschten Effekt hinterlassen. Es handelte sich zwar um eine Gruppe I-Prüfung, aber ich habe es als einen Aufbaustart genutzt. Novellist ist jetzt ein anderes Pferd.
Johnny Murtagh hat ja bereits seinen großen Mumm auf Novellist bekräftigt, seit er in Ascot alles richtig gemacht hat. Wir stehen telefonisch in Verbindung und der Jockey ist über alles, was das Pferd betrifft, informiert.“
Was nach Wöhlers Meinung bis zum Start noch passieren sollte, damit Novellist seine Chancen zu 100 Prozent wahrnehmen kann, liegt außerhalb seines Einflussbereichs: „Mein Pferd hat Rennen auf jedem Boden gewonnen, aber gut bis weich wäre sicher ideal. Genauso wie ein einstelliger Startplatz, von weit außen will niemand ins Rennen gehen.“
Gefragt, wer für ihn die stärksten Gegner seien, gab sich Wöhler auf einer Linie mit den Wettmärkten: „Orfevre konnte in seinem letzten Trial nicht mehr beeindrucken. Er ist ein Pferd mit großer Klasse.“ (Zum Langzeitmarkt)











