Am kommenden Dienstag, dem 18. Juni, beginnt auf der Rennbahn Ascot das fünftägige königliche Meeting. Für vier deutsche Pferde konkretisieren sich die Pläne, während Royal Ascot dabei zu sein. Am sichersten scheint der Auftritt von Altano am Donnerstag im Gold Cup.
Der frische Hoppegartener Gruppe III-Sieger (Video ansehen) dürfte im heimlichen Highlight auf die Monsun-Tochter Estimate treffen, mit der die Queen zum ersten Mal in dem über 4.023 Meter führenden Gruppe I-Rennen triumphieren möchte.
Die Stute wird im Langzeitmarkt von RaceBets.com bei 65:10 favorisiert, während Altano dort für 210:10 im Angebot ist, nachdem er nach seinem Hoppegartener Sieg für Ascot noch mit 550:10 gehandelt wurde (Zum Langzeitmarkt).
Sein Trainingsgefährte Earl of Tinsdal steht momentan 170:10, doch ist sein Start nicht sicher, weil offenbar auch an ihm australische Interessenten „dran“ sind.
Ähnlich kauffreudig wie die Aussies sind derzeit die Qatarer, die sich ja auch Chopin gesichert haben. Nachdem sich der Graditzer in Epsom nicht für die Derby-Distanz prädestiniert gezeigt hat, hat man mit dem Santiago-Sohn nun die Tercentenary Stakes ins Auge gefasst.
Diese Mitteldistanz-Prüfung wird ebenfalls am Donnerstag entschieden, zählt zur Gruppe III und war im Vorjahr vom Schlenderhaner Energizer gewonnen worden, was den ersten Sieg eines in Deutschland trainierten Pferdes während Royal Ascot bedeutete (Video ansehen).
Chopin könnte dort wie im April in Krefeld auf Ideal treffen, mit dem Trainer-Sensation Ferdinand Leve höchstwahrscheinlich über den Kanal reisen will. Auf der Vorstarterliste erscheinen noch 26 mögliche Starter. Ideal eröffnete im RaceBets.com-Wettmarkt mit 500:10, wurde aber bereits auf 310:10 heruntergewettet.
Gemeinsam mit Chopin hat zum einen Mars das höchste Rating, der im Epsom Derby eine Nase vor dem Deutschen Sechster war. Er könnte wie berichtet aber in die St. James’ Palace Stakes ausweichen, wenn sein Stallgefährte Magician der Meilenprüfung fernbleiben sollte.
Dritter Co-Rechnungsfavorit ist Richard Hannons Van der Neer, auf dem bereits dessen Schwiegersohn Richard Hughes als Reiter angegeben wurde.
Nachdem der Listensieger als Dritter zu Dawn Approach in den englischen 2.000 Guineas zum zweiten Mal Gruppe I platziert gelaufen war, hat er zuletzt als favorisierter Achter zu Magician im irischen Pendant versagt.
Nicht während des anstehenden Meetings, aber Ende Juli, könnte Pastorius in Ascot in den King George Stakes antreten und dann wie hier berichtet möglicherweise auf Novellist treffen. Es zeichnet sich aber ab, dass der Derbysieger von 2012 bereits drei Wochen früher auf die Insel reist.
Am 6. Juli wird nämlich mit den Eclipse Stakes in Sandown eines der bedeutendsten Mitteldistanz-Rennen in Europa entschieden. Für einen Ganay-Sieger wie Pastorius scheint diese Prüfung ein logisches Ziel zu sein, dort soll er sich wahrscheinlich gemeinsam mit Olivier Peslier für seinen Singapur-Flop rehabilitieren.













