Lungenbluten bei Orfevre – Ikee: ‚Arc ist nicht in Gefahr‘

Hinter der Teilnahme des von Yasutoshi Ikee trainierten Orfevre am diesjährigen Prix de l’Arc de Triomphe steht seit Donnerstag ein kleines Fragezeichen. Nach einem Routine-Galopp wurde beim fünfjährigen Stay Gold-Sohn Lungenbluten diagnostiziert. Man bereitete den letztjährigen Arc-Runner Up gerade auf das zur Gruppe I zählende Takarazuka Kinen Sontag in einer Woche in Hanshin vor.

„Orfevre hat am Donnerstag für das Rennen in Hanshin gearbeitet. Als er zurückkam war er kurzatmig und hat gehustet“, so sein Trainer. „Der Tierarzt stellte durch das Training bedingtes Lungenbluten fest und ich habe entschieden ihn nicht im Takarazuka Kinen starten zu lassen.“ Im Takarazuka Kinen wäre es zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit der Japan-Cup-Siegerin Gentildonna gekommen. Das große Ziel vom Japan-Star bleibt nach wie vor der „Arc“ und auch sein Betreuer ist nach den gesundheitlichen Problemen des Stay Gold-Sohn optimistisch, was ein Start in Longchamp angeht.

„Ich denke nicht, dass es sehr ernst ist. Er hat nicht aus der Nase geblutet und die geplatzten Lungenbläschen sollten innerhalb der nächsten zwei Wochen heilen. Wir schauen weiterhin in Richtung Herbst. Er wird nun aber erst einmal ins Gestüt gehen und eine Pause erhalten. Seine unmittelbare Zukunft, eingeschlossen des Frankreich-Trips, ist jetzt wieder offen. Das muss ich mit den Besitzern besprechen“, so Ikee weiter. Orfevre (Foto) wird für Sunday Racing vorbereitet.

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