Über Köln oder Chantilly könnte sich Leofilo sein Last Minute-Ticket für das Deutsche Derby sichern (siehe gesonderter Text). Doch was plant Manfred Ostermann mit seinen anderen beiden dreijährigen Stars?
Kommt das Derby für Stellato oder den frischen Kölner Sieger Amanto in Frage? GaloppOnline.de fragte bei dem Ittlingen-Boss nach.
„Amanto wird definitiv nicht in Richtung Derby marschieren. Ich hatte eine längere Konferenz mit Trainer Waldemar Hickst und wir sind gemeinsam zu der Meinung gekommen, dass wir den Medicean-Sohn in aller Ruhe für die zweite Jahreshälfte aufbauen. Der Trainer hält ihn für ein sehr talentiertes Pferd, glaubt aber, dass das Derby eindeutig zu früh für ihn kommt“, so Ostermann über Amanto, der am vorletzten Mittwoch ein vermeintlich stark besetztes Maidenrennen in der Domstadt gewann.
Nach diesem Erfolg über Arrabiato, der das Bremer Derby-Trial als Sprungbrett Richtung Horn nehmen könnte, fiel der Kurs auf Amanto im Nachnennungs-Wettmarkt von RaceBets zeitweise auf kurze 150:10. Ein Indiz dafür, welchen Ruf der Dreijährige im Quartier von Waldemar Hickst genießt.
Während für Amanto, der während der Derbywoche in einem kleineren Rennen wieder an den Start kommen könnte, das Blaue Band also nicht in Frage kommt, steht bei Stellato eine Derby-Nachnennung durchaus noch im Raum.
Der Dalakhani-Sohn aus der Sky Dancing (350:10-Chance für Horn) bestreitet am Sonntag um 16:35 Uhr in Frauenfeld unter dem Italiener Umberto Rispoli zunächst einmal das Schweizer Derby.
„Stellato war zuletzt auf Gruppeparkett etwas unter Wert geschlagen und muss am Sonntag zeigen, wie er drauf ist. Talent hat er sicher. Wenn er sich in der Schweiz gut verkauft, denken wir mit ihm über das Derby nach“, so noch einmal Ostermann.
Im Klartext heißt das: Gewinnt Stellato das Schweizer Derby, ist eine Nachnennung für Hamburg mehr als nur im Bereich des Möglichen. Durch einen Sieg im Nachbarland wäre die Nachnennung zumindest schon einmal bezahlt!












