Nicht nur der FC Bayern München hat England gestürmt. Auch dem Rennsport drücken wir in dieser Woche auf der Insel unseren Stempel auf. Fünf Tage nachdem die Münchner die Champions League in England gewannen, siegt ein Münchner Besitzer auf Gruppelevel in Sandown! (Zum Rennen)
Genauer gesagt Simon Springer. Der Münchner Buchmacher schnappt sich am Donnerstagabend um 20:15 Uhr deutscher Zeit die Henry II Stakes auf Gruppe III-Parkett!
Wahnsinn! Weniger als 24 Stunden bevor Andreas Jacobs in den Oaks mit Secret Gesture (50% der Stute wurden in dieser Woche für einen Millionen-Betrag an die Al Thanis verkauft) angreift und weniger als 48 Stunden vor dem ersten Start eines deutschen Pferdes im Epsom Derby, haben wir bereits einen Gruppesieg auf der Insel gelandet!
Ein bisschen Frankreich ist in diesem Treffer dann aber doch. Vielleicht sogar mehr als nur ein Bisschen. Denn sowohl der Trainer der vierjährigen Singspiel-Tochter Gloomy Sunday als auch ihr Jockey sind Franzosen.
Trainiert wird die Stute, die Springer auf der Arc Sale im vergangenen Oktober für damals stolze 130.000 Euro zurückkaufte, von Dabirsim-Coach Christophe Ferland, im Sattel saß Jockey-Legende Olivier Peslier.
Und wer auf den Franzosen gesetzt hatte, musste nicht einmal schwitzen. So leicht fiel der Vier Längen-Sieg von Gloomy Sunday über Number Theory und Model Pupil aus. Der aus deutscher Zucht stammende Gruppe I-Sieger Color Vision hatte mit dem Ausgang des 3200 Meter-Rennens ebenso wenig zu tun wie der frische Dubai Gold Cup-Sieger und in Deutschland bestens bekannte Cavalryman.
Belohnt wurden die Springer-Anhänger mit satten 210:10, nachdem die Stute bei RaceBets.com sogar mit über 300:10 aufgemacht hatte. Auch auf Platz gab es auf Gloomy Sunday, die zuvor beim Jahresdebut Zweite auf Listenlevel in Frankreich geworden war, am Sandown-Toto lohnende 50:10.
‚Das heute war mein erster Starter in England überhaupt. Die Stute hatte letzten Sonntag eine Option in Longchamp auf Gruppe II-Level aber ich habe beide Rennen genau analysiert und dachte, das Ding hier in England ist nicht schwerer. Also wollten wir es versuchen‘, so Trainer Ferland nach dem Springer-Sieg.
Der Coach weiter: ‚Sie hat aktuell keine weiteren großen Nennungen. Ich werde mich mit Herrn Springer unterhalten, in welchen großen Steherrennen wir weitermachen. Ihr großes Ziel ist aber der Prix du Cadran im Herbst.‘ GaloppOnlinede.de meint: Well done Mr. Springer and Mr. Ferland!












