„Er hat eine realistische Chance, unter den ersten vier zu enden, gewinnen ist eine andere Geschichte.“ – Mit diesen Worten zitiert die englische Fachpresse am Freitag Qatar-Scheich Fahad Al Thani.
Gemeint ist seine Neuerwerbung Chopin, mit dem Turf-Deutschland am 1. Juni Neuland betreten würde, wenn der Santiago-Sohn als erstes hierzulande trainiertes Pferd im Epsom Derby antritt.
Fahad Al Thani steht nicht nur an der Spitze von Qatars rasantem Streben zur rennsportlichen Supermacht, sondern auch hinter dem Derby-Sponsor Qipco.
Seine Einschätzung deckt sich mit der der internationalen Buchmacher, die den Wöhler-Schützling bei Kursen um 100:10 als vierten Favoriten zu Dawn Approach sehen, der zu Kursen um 19:10 als extrem schwer zu schlagen gilt. Auch beim offiziellen Wettanbieter des deutschen Rennsports RaceBets.com ist der Chopin-Kurs mittlerweile von 300 auf 100:10 gefallen.
„Wie er in Krefeld gewonnen hat, hat alle beeindruckt, sowohl meine Ratgeber, als auch mich“, so der neue Großbesitzer weiter, der zunächst ein spannendes irisches Guineas-Wochenende mit Havana Gold als Mitfavorit bei den Hengsten und Just the Judge als Top-Favoritin bei den Stuten auf dem Curragh vor sich hat.
Kein wie immer geartetes Resultat dieser beiden dürfte ihn davon abhalten, am Montag darauf 75.000 Pfund auf den Tisch in Epsom zu legen, um Chopin durch eine Nachnennung ins Derbyfeld zu bringen.
Zwischen dem Favoriten Dawn Approach und dem Deutschen Chopin rangieren bei RaceBets.com noch Battle of Marengo bei 60:10 und Ocovango (ein Monsun-Sohn) bei 90:10 auf den prominentesten Herausforderer-Positionen. (Zum Langzeitmarkt)











