Die jetzt vierjährige Japanerin Gentildonna gewann den Japan Cup 2012 nicht nur als erste dreijährige Stute. Sie brachte in Tokio auch noch das Kunststück fertig, den großartigen Orfevre zu bezwingen, ohne dass sich der Hengst wie zuvor im Arc durch krasses Wegbrechen quasi selbst um den Sieg gebracht hätte.
Als Siegerin der japanischen Triple Crown für Stuten war Gentildonna schon vorher ein Superstar. Doch für ihren Trainer ist diese Kategorie nicht ausreichend: „Ich denke, sie steht über normalen Superstar-Stuten. Wenn Sie so wie immer läuft, wird sie das Sheema Classic am Samstag nicht verlieren und sich meiner Meinung nach später zu einer der besten Stuten aller Zeiten entwickeln.“
Das Sheema Classic ist sowohl von Stuten als auch von japanischen Pferden schon gewonnen worden. Sun Classique 2008 und Dar Re Mi 2010 siegten für das ‚Schwache Geschlecht‘, Stay Gold 2001 und Heart’s Cry 2006 für das ‚Land der aufgehenden Sonne‘.
Wer Gentildonna im Japan Cup gesehen hat, wird solche Äußerungen nicht als anmaßend abtun. Trainer Sei Ishizaka hat vor, seine Meinung rund um den Globus beweisen zu lassen: „Wenn alles wie geplant läuft, wird Gentildonna in Hong Kong, den USA und in Frankreich antreten, wo natürlich der Arc das Hauptziel ist.“
Und zum Start im Sheema Classic und damit auch dem Duell mit dem Deutschen Girolamo berichtet der Trainer: „Ich war etwas in Sorge wegen der Anreise, aber die Stute ist sehr schlau und sieht hier in Dubai exakt so gut aus wie zu Hause in Japan.“
Da können sich ihre Gegner inklusive des deutschen Starters Girolamo ja auf einiges gefasst machen. Im Langzeitmarkt für das Sheema Classic auf RaceBets.com ist die Favoritin mittlerweile von 32 auf 27:10 herunter gewettet worden (Zum Langzeitmarkt). Zudem bietet der Wettanbieter des Deutschen Rennsports eine Spezialwette an, dass das Sheema Classic nach Japan geht.











