Sicher nicht unzufrieden dürfte man im Lager von Gentle Storm gewesen sein, der wie hier berichtet in den deutschen Farben von Rolf Siepmann beim Saisondebut im Prix Exbury Vierter geworden war. Auf Gruppe III-Niveau war das sicher eine Leistung, auf die sich aufbauen lässt, zumal Platz drei nur um einen Kopf verpasst wurde. Dafür gab es 8.000 Euro Geldpreis zuzüglich der Prämie für französische Inländer.
30 Minuten später dürften dann die Korken beim Stall Laurus richtig geknallt haben. Ihr aus Frankreich stammender Wallach Sea Wind, den natürlich Norbert Sauer in Dortmund vorbereitet, schlug in einem mit insgesamt 52.000 Euro dotierten Handicap zu.
Auf tiefem Boden hatte Filip Minarik mit dem Sechsjährigen aus dem Vordertreffen heraus kaum Probleme, um sich auf der Geraden leicht von den 13 Gegnern freizumachen und mit drei Längen Vorsprung zu gewinnen. 24.440 Euro zuzüglich Besitzerprämie verdient man schließlich nicht alle Tage.
Die vielen Wetter hierzulande, die den deutschen Startern in Frankreich regelmäßig das Vertrauen schenken, wurden ebenfalls reich belohnt. Sea Wind zahlte nämlich 253:10 auf Sieg und 53:10 auf Platz. Für diejenigen, die auch die in Frankreich trainierten Starter in deutschen Farben verfolgen, kam es aber noch besser.
Stephan Hoffmeister von Stall Australia hatte später nämlich noch zwei Pferde auf Sand in Marseille-Vivaux am Start, die beide zuschlugen. Nicht weniger als gigantisch war dabei die Quote auf den Franzosen Punjaub, der seinem kleinen Anhang in einem G-Handicap 573:10 auf Sieg und 117:10 auf Platz bescherte.
Aber damit war wie gesagt noch nicht Schluss, denn zwei Rennen später klappte es in einem E-Handicap auch noch mit Birthday Sun. Die ehemalige Hickst-Stute war zwischenzeitlich in französischem Besitz und nun beim ersten Auftritt für Hoffmeister für 82:10 auf Sieg und 23:10 auf Platz erfolgreich.










