Als Opener wurde zum Finaltag des diesjährigen Cheltenham Festivals das zur Gruppe I zählenden Triumph Hurdle (120.000 Pfund) über 3420 Meter gestartet. Einen schien der tiefe Boden überhaupt nicht zu stören. Our Conor (B. T. Hughes) zeigte bei seinem absolut überlegenen Sieg eine Klasse Leistung. Schon zwischen den beiden letzte Sprüngen hatte die 50:10-Chance gute zehn Längen Vorsprung und baute diese auf den letzten Metern sogar noch auf 15 Längen aus.
Ein beeindruckender Sieg für Irland. Die nachfolgenden Far West und Sametegal hatten nicht den Hauch einer Chance. „Er ist ein unglaubliches Pferd mit so viel Klasse“, fand Siegreiter Brian Cooper lobende Worte für seinen Partner. Auch die Kommentatoren waren sich in ihrem Urteil einig und adelten die Leistung des Jermey-Sohnes als „die bis dato eindrucksvollste des Meetings.“ Der Favorit Rolling Star hatte keinen guten Tag und somit auch keine Chance auf den Sieg. (Video ansehen)
Nach seinem Sieg im Opener legte der junge Brian Cooper in der County Handicap Hurdle (80.000 Pfund) über 3420 Meter nach. In der Gruppe III-Prüfung rang er auf dem 110:10-Außenseiter Ted Veale (A. J. Martin) den lange führenden Tennis Cap am Ende souverän nieder und sorgte somit für einen weiteren irischen Sieg. Der 20jährige Brian Cooper schraubte damit sein Konto auf drei Siege während des Festivals in die Höhe. (Video ansehen)
In der zur Gruppe I zählenden Albert Bartlett Hurdle (120.000 Pfund) klappte es endlich für A. P. McCoy, der den von Rebecca Curtis trainierten At Fishers Cross (23,7:10) über die 4828 Meter nach einem Ritt auf Warten souverän zum Sieg steuerte. McCoy musste bis zum letzten Tag des Festivals warten, bis er zu seiner ersten Siegerehrung gebeten wurde. Zweiter wurde African Gold, der gegen die Kraft des Siegers keine Mittel fand. Es war der zweite Festival-Sieg für Rebecca Curtis. (Video ansehen)
„Er war klar das beste Pferd im Rennen“, so J. P. McManus nach dem Sieg von At Fishers Cross, der auf diesem Weg auch Genesungswünsche an den am Donnerstag mit Galaxy Rock schwer gestürzten J. T. McNamara schickte. Der Amateurjockey hat sich ernsthafte Halsverletzungen zugezogen. Sein Zustand sei stabil heißt es.
Den würdigen Abschluss fand das Festival dann mit einer Gruppe III-Prüfung. Die Grand Annual Chase (90.000 Pfund) über 3139 Meter endete mit einem tollen Ergebnis für J. P. McManus, der durch Alderwood (40:10) seinen zweiten Tages-Treffer einfuhr. Unter A. P. Mc Coy, der seinen zweiten Festival-Treffer landete, verwies der Schützling von Tom Mullins die zweite McManus-Farbe Kid Cassidy auf den zweiten Rang. Der ehemals von Mario Hofer trainierte Viva Colonia hatte in dieser Gesellschaft keine Chance. (Video ansehen)
Mit diesem Sieg gehen die Iren als Sieger aus dem Duell mit England hervor. Knapp war es am Ende, doch die Galopper von der grünen Insel errangen insgesamt 14 Siege gegenüber 13 englischen Volltreffern.











