Nicht nur in Meydan gilt der kommende Samstag als Super Saturday, sondern auch auf dem Melbourne-Kurs Flemington. Als Highlights auf Gruppe I-Niveau fungieren dort der Australian Cup und das Newmarket Handicap, die von drei Gruppe II-, zwei Gruppe III-Rennen und zwei Listenrennen umrahmt werden.
Down Under ist aktuell Herbst, so dass die aktuellen Renntage in Flemington unter dem Namen Autumn (Herbst) Racing Carnival zusammengefasst werden. In dessen Rahmen ist der über 2.000 Meter führende Australian Cup das erste Gruppe I-Highlight auf weiteren Wegen (Zum Langzeitmarkt).
2012 sicherte sich der Ex-Franzose Manighar in einer Kampfankunft mit einer Nase Vorteil auf Southern Speed den Löwenanteil der Gesamtdotierung in Höhe von einer Million AUS-Dollar (rund 785.000 Euro). Eine Hals zurück lief mit Americain ein weiterer Ex-Franzose platziert, während der Ex-Deutsche Illo mit dem achten und letzten Platz vorlieb nehmen musste.
Unter den 24 Nennungen für die diesjährige Entscheidung finden sich zwei ex-deutsche Namen. Der prominentere ist zunächst der von Mawingo, der schon seit längerem auf diese Prüfung zielt. Nach dem hervorragenden zweiten Gruppe I-Platz nur eine halbe Länge hinter All Too Hard beim Comeback hatte man sich von ihm zuletzt als Favorit mehr versprochen als Rang vier auf Gruppe II-Level.
In einem langsam gelaufenen Rennen entwickelte der Ex-Schlenderhaner nicht seinen gewohnten Speed, wofür auch Jockey Craig Williams den ominösen Rückschlag beim zweiten Auftritt nach einem guten Comeback verantwortlich machte.
So siegte eine gute halbe Länge vor ihm Foreteller, der ebenso wie die Platzierten Mr Moet und Budriguez zur Revanche antreten könnte. Ein chancenreicher Teilnehmer wäre sicher auch Glass Harmonium, der bei All Too Hards aktuellem Gruppe I-Triumph zum Black Caviar-Halbbruder Zweiter wurde.
Der zweite deutschstämmige Starter wäre Why Not, der aber bei zwei Australien-Auftritten noch keinen Eindruck machte. Zuletzt Mitte Februar wurde er vor Ort 14. von 14, so dass sein Engagement vermessen erscheinen würde.
Im zweiten Hauptrennen ist der Name Ortensia in Europa besonders bekannt. In diesem ebenfalls mit einer Million AUS-Dollar dotierten Sprint über 1.200 Meter hätte Black Caviar unter Handicap-Bedingungen riesige Gewichtsvorgaben zu leisten, weshalb sich ihr Trainer Peter G. Moody gegen dieses Rennen entschieden hat.
Er will den Siegpreis aber trotzdem gewinnen, und zwar mit Moment of Change, der beim letzten Sieg von Black Caviar zum schnellsten Pferde der Welt Zweiter wurde. Mit Spannung erwartet wird der geplante erste Melbourne-Start von Barakey, einem bei elf Starts noch ungeschlagenen fünfjährigem Wallach.
Im Rahmenprogramm sind auch noch der ehemalige Hong Kong-Kracher und „Schützling“ Good Ba Ba sowie die ex-deutschen Sanagas und auch Budai genannt. Die endgültige Starterangabe erfolgt am Freitag.













