Die Pariser Stadtverwaltung hat dem Angebot von France Galop zugestimmt und den Pachtvertrag für das 55 Hektar große Gelände, auf dem sich die Rennbahn Longchamp befindet, bis zum Jahr 2056 verlängert. Damit wird der Weg für umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen frei.
Nach dem Prix de l’Arc de Triomphe 2014 wird die aus den sechziger Jahren stammende Haupttribüne abgerissen. Bereits 2011 bekam der Entwurf von Architekt Dominique Perrault den Zuschlag, der dann bis zum Arc 2016 umgesetzt sein soll.
Außerdem werden auch in Auteuil nicht so weitreichende Umbauten vorgenommen. Die insgesamt veranschlagten Kosten in Höhe von 108 Millionen Euro trägt der französische Galopp-Dachverband France Galop allein, der für die Nutzung der beiden Bahnen pro Jahr zwischen acht und neun Millionen Euro an den Pariser Stadtsäckel überweist.
Innenhalb von knapp zwei Jahren bekommt Longchamp ein neues Gesicht, wobei das Grasgeläuf unverändert bleibt. Allerdings wird eine neue Sandbahn auch da die Optik verändern, womit ab Ende 2016 deutlich mehr Veranstaltungen auf der Prachtbahn möglich sein dürften.
Die Austragung des Arc 2015 wird in Longchamp jedenfalls nicht möglich sein. Es wird allgemein damit gerechnet, dass das weltgrößte Pferderennen einmalig nach Chantilly verlegt wird, doch offiziell ist darüber noch nichts bekannt gemacht worden.












