Mit dem zur Gruppe III zähelenden Hessen-Pokal (55.000 Euro) steht am Sonntag in Frankfurt das letzte europäische Gruppe-Renne auf dem Programm. Insgesamt werden neun Pferde in die Boxen für die 2000 Meter-Prüfung einrücken. Mit von der Partie ist auch Andreas Wöhlers Vorjahressieger King’s Hall (Foto, Eduardo Pedroza).
King’s Hall ist nach Reiterverteilung von den beiden Wöhler Pferden in diesem Rennen wohl die bessere Chance, auch wenn sich mit Seismos (Andera Atzeni) ein aktuell starker Kandidat in Niederrad vorstellt. Doch unter Höchstgewicht wird es der Dalakhani-Sohn sicherlich nicht ganz einfach haben und auch den Wechsel in der Distanz muss der Vierjährige erst einmal bewältigen. Dennoch zählt er natürlich zu den Pferden mit Chancen (Zum Langzeitmarkt).
Nach Klasse ist wohl der von Paul Harley trainierte Durban Thunder (Martin Harley) das beste Pferd im Feld. Sein Kampf gegen Pastorius im Preis der Deutschen Einheit war schon aller Ehren wert, weswegen er hier mit ersten Chancen unterwegs sein sollte. Dazu kommt mit Henri-Alex Pantalls Calipatria eine in Deutschland bestens bekannte französische Stute nach Hessen, die zuletzt in Hannover zu einem leichten Gruppe-Sieg kam und auch davor in der Düsseldorfer Henkel-Trophy vollends überzeugte.
Das Frankfurter Rahmenprogramm bietet dann alles was das Turf-Herz begehrt. Zum Auftakt kommen die Youngsters in zwei Rennen zum Zuge und auch der Dreijährigenjahrgang erhält seine Aufgabe. Dabei bekommen die Besucher im Zweijährigenrennen über 2000 Meter Deutschlands längstes Rennen für den jüngsten Jahrgang zu sehen. Andreas Wöhlers Chopin steht in dieser Prüfung zum Sieg, wer ihn schlägt landet ganz weit vorne.
Im Youngster-Rennen über die Meile sollte Balu aus dem Rennstall von Uwe Ostmann beste Chancen haben, auch wenn mit Mario Hofers Spirit in the Sky ein interessanter Debütant an den Aublauf kommt. Der Samum-Sohn ist ein Halbruder des Gruppe-Siegers Smooth Operator und auch Andreas Wöhler ist mit seinen ‚Jüngsten‘ nie außen vor zu lassen. Hier wird er die King’s Best-Tochter Princess Kaiulani satteln.
Ein Ausgleich II und ein mittleres Handicap runden die Neun-Rennen-Karte zum Abschluss der Frankfurter Rennsaison ab. Der Ausgleich II fungiert auch als Wettchance des Tages in der 10.000 Euro in der Viererwette garantiert ausgezahlt werden. Ein Jackpot von 3.341,42 Euro wird in der Dreierwette des achten Rennens ausgespielt. Die Boxen zum ersten Rennen öffnen sich am Sonntag um 12 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist für 16 Uhr vorgesehen.













