Für den Hessen-Pokal, das letzte Grupperennen der deutschen, und auch der europäischen Turfsaison, kommen nach dem Streichungstermin am Montag noch zehn Pferde als Starter in Betracht. Die Gruppe III-Prüfung in Niederrad, die am kommenden Sonntag gelaufen wird, führt über 2000 Meter und ist mit 55.000 Euro dotiert.
Unter den zehn stehengebliebenen Pferden befinden sich mit der von Henri-Alex Pantall trainierten Calipatria, der Stute Primevere aus dem Stall von Roger Charlton, und dem von Jo Hughes vorbereiteten Zafisio noch drei Gäste aus dem Ausland. Letzterer konnte die Frankfurter Gruppeprüfung bereits vor drei Jahren gewinnen. Unter Graham Gibbons setzte er sich damals mit zwei Längen Vorsprung souverän gegen den von Uwe Ostmann trainierten Liang Kay durch.
Aus deutschen Ställen kommen somit aktuell sieben Pferde für das Highlight in Niederrad in Frage. Dabei handelt es sich um den von Andreas Wöhler trainierten Vorjahressieger King‘s Hall (Foto, Eduardo Pedroza), Stall Salzburgs Impostor (Terence Hellier), Durban Thunder aus dem Stall von Paul Harley, den Hachtseer Petit Chevalier aus dem Mülheimer Quartier von William Mongil, Mario Hofers Point Blank (Steffi Hofer), Elfi Schnakenbergs Quinindo, und den von Sascha Smrczek vorbereiteten Red Ghost (Filip Minarik).
Letzterer ist der einzige Vertreter des Derbyjahrgangs, der am Sonntag in dem 55.000er den Kampf gegen die älteren Pferde aufnimmt.












