Die besten deutschen Zweijährigen stehen im Hoppegartener Stall von Roland Dzubasz und gehören Marlene Haller. Das kann man nach dem Herzog von Ratibor-Rennen am Sonntag im Krefelder Stadtwald sagen. Denn nachdem Limario den Preis des Winterfavoriten gewann, siegte für die gleichen Interessen nun auch Flamingo Star in dem Gruppe III-Rennen über 1700 Meter (Video ansehen).
Start-Ziel gewann der am Mittwoch für diese Prüfung nachgenannte Hengst, der wie Limario von Areion stammt und im Finish riesige Kämpferqualitäten bewies, als er den außen von ihm angreifenden 25:10-Favoriten Protectionist knapp auf Distanz halten konnte, nachdem er unter starken Hilfen seines Jockeys Alexander Pietsch noch einmal entscheidend anzog.
Eine Nase sprach im Ziel für den 174:10-Außenseiter aus Hoppegarten, der als siegloses Pferd ins Rennen gegangen war. Als dritte war die innen immer mitmischende Pantall-Stute Beatrice auch nur eine dreiviertel Länge zurück, auf Platz vier folgte Big Memory vor den im Finish nicht ganz glücklichen Stellato und Anatol Artist.
‚Wir sind schon mit Mumm hierhingefahren, aber mit dem Sieg konnte man natürlich nicht rechnen. Er hat toll gekämpft und als Protectionist neben uns lag, habe ich mir gedacht, dass die Partie noch nicht entschieden ist‘, so Alexander Pietsch nach dem Rennen.
‚Er ist noch an seiner Unerfahrenheit gescheitert. Als er in Front war, hat er geguckt‘, so Andreas Wöhler über den Zweiten Protectionist. Dessen Besitzer Dr. Christoph Berglar muss zudem einen Gewinnausgleich an den Besitzer des Fünften, Stellato, leisten, da dieser von seinem Pferd behindert wurde.












