Wieder einmal ausgesprochen erfolgreich agierten die deutschen Ställe am Mittwochabend bei der Veranstaltung im belgischen Ghlin. In den sieben Rennen, die dort ausgetragen wurden, kamen insgesamt 19 Pferde aus hiesigen Ställen an den Start. Dabei gab es zwei Siege, eine deutsche Zweier- und auch noch eine deutsche Dreierwette.
Erst im dritten Rennen der Veranstaltung gab es die ersten deutschen Starter. Doch Mario Hofers Dreijährige Amalfi (Steffi Hofer) kam in der 1600 Meter-Prüfung, die mit 4.800 Euro dotiert war, nur auf den zweiten Platz hinter der ehemals von Martina Grünewald vorbereiteten Anaconda (Christophe Dehens, 79:10), die ihren ersten Start unter Regie von Anni Verschueren gleich siegreich gestalten konnte.
Im vierten Rennen war es dann aber soweit. Und es war wieder einmal der Seriensieger Obelisk (Foto) aus dem Stall von Wilfried Kujath, der nicht zu schlagen war. Als 23:10-Favorit angetreten, setzte sich der von Jozef Bojko gerittene Zehnjährige in einem mit 5.600 Euro dotierten Verkaufsrennen über 2100 Meter sicher gegen Mario Hofers Nautika Danon (Steffi Hofer) durch. Vierter wurde der von Marion Weber trainierte Raise A Smile.
Im fünften Rennen, einer weiteren Verkaufsprüfung, die über 2300 Meter führte, und auch mit 5.600 Euro dotiert war, gab es für die sechs deutschen Starter nicht viel zu bestellen, am besten hielt sich als Vierter Victor Molls‘ Sagawing (Maxim Pecheur), Katja Gernreichs Kimbar (Eugen Frank) wurde Fünfter.
Im sechsten Rennen (2850 m, 5.600 Euro) gab es für die beiden deutschen Pferde Grand Lahou und Railway Rico nicht viel zu holen, doch siegte hier Champion Filip Minarik Start-Ziel auf dem Braem-Schützling Saute (55:10). Der Wallach war ein ‚gutes Ding‘, denn in einem sehr schwach besetzten Rennen war der England-Import, ein Bruder des dreifachen Listensiegers, und meehrfach gruppeplatzierten Italeiners Frankenstein quasi ‚reingeschmissen‘.
Im letzten Rennen, einer Zweijährigenprüfung über 1500 Meter, die mit einer Dotierung von 8.000 Euro das höchstdotierte Rennen des Abends war, machten dann die drei deutschen Starter das Rennen unter sich aus.
Es siegte die von Christian von der Recke trainierte 25:10-Favoritin Cafe au lait (Alexander Pietsch) bei ihrem Debüt vor Mario Hofers Good Friend (Steffi Hofer) und ihrem Trainingsgefährten I’m on Fire (Maxim Pecheur).











