Ein deutscher Start im Premio St. Leger Italiano (Gr. III, 61.600 Euro) auf der Rennbahn von San Siro hat sich in den letzten Jahren stets gelohnt. Seit 2009 konnte man den über 2800 Meter führenden Klassiker entführen. Mit dem von Andreas Wöhler trainieren Altano kam am Samstag sogar der Vorjahressieger an die Stätte seines Erfolges zurück.
Und auch Dr. Andreas Boltes Sieger von 2009, Caudillo (Luca Maniezzi), versuchte sich erneut in diesem Rennen. Insgesamt reisten sogar sechs der neun Starter aus Deutschland an. Doch trotz der nominellen Überlegenheit sollte es am Ende nicht zu einem weiteren deutschen Sieg reichen, obwohl sich Wilddrossel (Markus Klug/Filip Minarik) und Sanogo (Andreas Wöhler/Jozef Bojko) direkt um die Rennkontrolle bemühten, aber auf der Zielgeraden dann recht schnell die Segel streichen mussten.
Statt dessen setzte sich der von Luka Vaclav trainierte Donn Halling (306:10) unter Václav Janacek nach einer Kampfpartie gegen den immer stärker werdenden Altano (Foto, Eduardo Pedroza), der sich unterwegs im hinteren Feld aufhielt, und Markus Klugs Slowfoot (Andrasch Starke) durch.












