Einige Wetter in Deutschland werden enttäuscht gewesen sein, dass Frankel am Samstag bei den deutschen Buchmachern nur 11:10 auf Sieg zahlte und es für eine Platzwette sogar nur den Einsatz zurückgab. Anders bei RaceBets.com, dort wurden nämlich 1.18 (entspricht 11,8:10) auf Sieg und 1.05 (entspricht 10,5:10) auf Platz ausgezahlt.
Dabei handelte es sich nicht etwa um ein Aktionsangebot, vielmehr ist RaceBets.com der erste deutsche Buchmacher, der die so genannten Starting Prices der englischen Buchmacher seit vergangener Woche exakt auszahlt und nicht abrundet.
Die in Deutschland leider gängige Abrundung der Quoten ist der im deutschen Rennsport üblichen Quotendarstellung für 10 Euro Einsatz geschuldet. RaceBets.com hatte sich bereits vor knapp drei Jahren entschlossen, seinen Kunden die Quoten nur noch bei expliziter Einstellung in diesem Format anzuzeigen, und stattdessen das bei Sportwetten übliche Dezimalformat als Standard gewählt.
Nun kommen die Wetter dort also in den Genuss einer der Vorteile dieses Formats, lag die Netto-Rendite einer Sieg-Wette doch im Falle Frankels immerhin um 80% höher als bei anderen deutschen Buchmachern, während der Unterschied der Platzquote sich immerhin noch in einem 5%igen Renditevorteil gegenüber „Geld zurück“ niederschlug. Diese Margen bzw. Summen mögen auf den ersten Blick nicht relevant erscheinen, machen sich übers Jahr aber bestimmt in der Bilanz jedes Wetters bemerkbar.
Schließlich gibt es in England und Irland täglich viele Quoten, die bisher bei allen deutschen Buchmachern abgerundet wurden. Wenn Sie auf RaceBets.com ihre Quotenanzeige auf das Dezimalformat eingestellt haben, wird Ihnen das schnell auffallen. Sollten Sie aus Gewohnheit das Quotenformat für 10 Euro Einsatz beibehalten, sehen Sie zwar weiterhin die abgerundeten Quoten, zur Auszahlung kommen aber in jedem Fall die nicht gerundeten Quoten.













