Viel ist in den letzten Tagen über die schwierige Situation der freien Hansestadt und der Galopprennbahn Bremen gesprochen und geschrieben worden und immer sind noch nicht alle Details geklärt – zumindest was diese Saison angeht. Geht es nach dem Kalender dann steht am Sonntag das Finale in der Vahr an, doch es könnte noch einen Termin geben.
Das ändert natürlich nichts daran, dass in Bremen die Fahnen auf Halbmast hängen, da die notwendige Finanzierung des Grüns eine Herkulesaufgabe ist, die der Rennverein alleine nicht stemmen kann. Leere Kassen und Politiker, die nicht mehr mit sich reden lassen, das sind keine guten Voraussetzungen für die Fortführung des Rennbetriebes. Und wenn nicht ein Wunder passiert, dann könnte die Turf-Landkarte im Norden demnächst um einen Punkt ärmer sein.
Doch das letzte Wort scheint in dieser Kausa noch nicht gesprochen und so hofft man in Bremen weiter. Am Sonntag stehen acht Rennen auf dem Programm, darunter ein Jagdrennen, eine Prüfung für die Halbblüter und ein Amateurrennen. Das sportliche Niveau ist im Basisbereich angesiedelt, bestes Handicap des Tages ist ein Ausgleich III über 1400 Meter.













