Mit einer Überraschung endete am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg der Preis des Winterfavoriten, Deutschlands wichtigstes Zweijährigenrennen. Denn die mit 155.000 Euro dotierte Gruppe III-Prüfung über 1600 Meter wurde vom 93:10-Außenseiter Limario gewonnen, der sich Start-Ziel unter Alexander Pietsch behaupten konnte.
Der Areion-Sohn (Foto) aus dem Stall von Roland Dzubasz, sowie dem Besitz von Marlene Haller, konnte vorne immer wieder zulegen, alle Angriffe abwehren, und war auf der Linie schließlich ein ganz leichter Sieger, hatte zweieinhalb Längen Vorsprung (Video ansehen).
‚Ich sollte eigentlich gar nicht vorne gehen, nur wenn kein anderer gehen würde. Ich hatte aber relativ freie Hand‘, so Alex Pietsch nach dem Rennen. Begeistert war Besitzerin Marlene Haller.
‚Das ist mein größter Erfolg nach dem Sieg mit Areion in der Goldenen Peitsche. Roland Dzubasz gilt mein Dank, er macht tolle Arbeit‘, so die Besitzerin des Siegers.
Für den zweiten Platz waren mit dem Auenqueller Anatol Artist und Wildheart aus dem Rennstall EIVISSA zwei weitere Außenseiter auch durch das Zielfoto nicht zu trennen, sodass es auf dem zweiten Rang totes Rennen gab.
‚Das war das, was wir von ihm erwartet hatten, er ist ein gutes Pferd. Vielleicht startet er noch einmal im Ratibor-Rennen in Krefeld‘, so Uwe Ostmann nach dem Rennen über Anatol Artist.
Platz vier ging an Empire Hurricane, der aber keine Chance auf mehr hatte. das galt auch für die Favoriten Tres Blue und Daktani. Auf dem Tres Rock Danon-Halbbruder hatte Maxime Guyon schon auf dem Berg nichts mehr in der Hand, der Pantall-Schützling kam schließlich abgeschlagen als Letzter über die Linie.
‚Er fand auf diesem Boden nie seine Aktion, das war natürlich enttäuschend‘, so Besitzer Horst Rapp nach dem Rennen.
Der Röttgener Daktani, bislang noch ungeschlagen, tat sich im Einlauf zwar auch nicht gerade leicht, hielt aber länger mit und wurde schließlich Secshter hinter Maurice. ‚Ich war schon vorher pessimistisch wegen des Geläufs, aber man weiß es ja nie genau. er ist trotzdem mein Derbypferd‘, so Daktani-Trainer Markus Klug. Auch der stärker eingeschätzte Superplex blieb ohne entscheidende Momente.












