Ein gutes Rennen lief im Prix de l’Opera, dem über 2000 Meter führenden Stutenrennen, das mit 400.000 Euro dotiert war, die im Besitz des Haras de la Perelle von Jürgen Winter stehende Giofra, doch für den Sieg kam die Dansili-Tochter aus dem Stall von Alain de Royer-Dupre nicht in Frage. denn den schnappte sich überlegen die Aga Khan-Stute Ridasiyna aus dem Stall von Mikel Delzangles.
Nachdem in der Zielgeraden 400 Meter vor dem Ziel zunächst John Gosdens Favoritin Izzi Top unter William Buick an der Pacemakerin Manieree nach vorne gegangen war, tauchte 100 Meter später Ridasiyna, eine Motivator-Tochter unter vollen Segeln auf.
An der 200 Meter-Marke hatte sie Izzi Top erreicht, dann auch schnell passiert und kam unter Christophe-Patrice Lemaire als 82:10-Chance noch überlegen mit einem Vorsprung von dreieinhalb Längen hin.
Izzi Top konnte mit Kampfgeist soeben mit einem Hals Giofra auf Abstand halten, die aber auch stark endete. Platz vier ging an die Monsun-Tochter Pirika, die Tochter der Paita.
Ohne Möglichkeiten war dagegen die von Uwe Stoltefuß ins Rennen geschickte Caitania. Mit Adrie de Vries im Sattel kam die Aussie Rules-Tochter des Stalles Defizit zwar noch als Sechste in die Zielgerade, ließ dort aber nach und kam schließlich als Elfte im Feld von 13 Pferden über die Linie. Mit einer Quote um 800:10 war sie aber auch als Riedenaußenseiterin ins Rennen gegangen.
Für den Aga Khan war es der dritte Sieg in diesem Rennen. Ridasiyna war bis zu ihrem Start im Prix de la Nonette in Deauville ungeschlagen gewesen, blieb dort als Fünfte klar unter Form.












