Beinahe wäre Andrasch Starke in dem mit 200.000 Euro dotierten Meilenrennen ein Husarenstück gelungen, denn mit dem von Arszlan Shavuyev trainierten Dux Scholar, dem zweiten aus dem Darley-Oettingen-Rennen schien er lange den Sieg erreichen zu können. Bis weit in die Zielgerade hinein führte der Oasis Dream-Sohn, 300 Meter vor dem Ziel hatte er noch deutlichen Vorteil auf die kämpfenden Gegnern. Doch von denen setzte der Schimmel Zinaaba (Michael Mace/Gerald Mosse) so energisch nach, dass er 100 Meter vor der Linie genau neben Dux Scholar lag. Und mit dem größeren Schwung als dieser kam er dann noch leicht mit einem Vorsprung von einer dreiviertel Länge hin. Dennoch lief Dux Scholar als Zweiter ein gutes Rennen. „Das war eine tolle Leistung, er ist wirklich super gelaufen“, war Starke zufrieden mit seinem Pferd. Zweieinhalb Längen zurück kam die Wertheimer-Stute Evaporation auf Rang drei vor Sarkiyla, die sich doch zeitig sehr schwer tat. Nur als Fünfter kam der nachgenannte Highland Knight über die Linie, der in Baden-Baden im Darley Oetttingen-Rennen als Sieger noch deutlich vor Dux Scholar geblieben war. Der Sieger Zinabaa war im Vorjahr Fünfter im Prix Daniel Wildenstein gewesen, er hatte im Mai mit dem Prix du Muguet in Saint-Cloud bereits ein Zweijährigenrennen gewonnen.










