Eine Überraschung gab es im ersten Grupperennen des Samstags, dem Prix Chaudenay für die dreijährigen Extremsteher über 3000 Meter. In dem 200.000er setzte sich der von David Smaga für Khalid Abdullah trainierte Cacique-Sohn Canticum unter Gregory Benoist durch. Lange stand das Rennen im Zeichen des 850:10-Außenseiters Les Beaufs. Der Schützling von Valerie Seignoux hatte nach wenigen 100 Metern die Spitze übernommen und schien unter Jockey Julien Guillochon auch lange hinzukommen. Nachdem er unterwegs etwa vier Längen zwischen sich und die Verfolger Mysterious Man, Pale Mimosa und Canticum gelegt hatte, konnte er im Schlussbogen seinen Vorsprung noch einmal deutlich vergrößern. So sah es in der Zielgeraden lange nach einem Totoschock aus, denn viele Pferde, einschließlich der Favoriten Shantaram und Top Trip, waren schon in Schwierigkeiten. So war es lediglich Canticum, der dem Führenden nachsetzen konnte. Meter um Meter machte Canticum, der am Toto bei 136:10 auch dreistellig notierte, gut, und auch wenn Les Beaufs sogar 50 Meter vor dem Ziel noch vorne war, konnte man zeitig erkennen, dass er noch abgefangen werden würde. Dem Apsis-Sohn blieb aber der zweite Platz vor Andre Fabres Tenenbaum, hinter dem mit Verema und Pale Mimosa die beiden Stuten im Rennen auf den Plätzen vier und fünf landeten. Die Enttäuschung des Rennens war sicher Shantaram. Vor dem Start kam noch viel Geld auf den Galileo-Sohn aus dem Stall von John Gosden, doch stellte Christophe Soumillon früh in der Geraden sämtliche Bemühungen ein, als er merkte, dass von seinem Partner keinerlei Reaktion kam.











